Spielwarenmesse: DVSI-Gruppe Lieferkette tagt bei Deuter

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DVSI-Gruppe Lieferkette tagt bei Deuter

10. Januar 2017 16:02 Uhr:

Spielwarenindustrie intensiviert Zusammenarbeit mit GIZ, ICTI Care, BSCI und Fair Wear Foundation    

Die Gruppe Lieferkette des Deutschen Verbands der Spielwarenindustrie (DVSI) will mit der Gesellschaft für Internationale Zusammenarbeit (GIZ) und dem Bundesministerium für wirtschaftliche Zusammenarbeit und Entwicklung weiter an der Verbesserung von Nachhaltigkeitsstandards arbeiten. Darüber hinaus sollen in diesem Frühjahr Gespräche mit Vertretern der ICTI Care Foundation, der Business Social Compliance Initiative (BSCI) und der Fair Wear Foundation stattfinden. Diese Beschlüsse fasste die DVSI-Gruppe bei ihrer Tagung bei Deuter Sport GmbH in Gersthofen bei Augsburg. „Unser Ziel ist die Förderung der Nachhaltigkeit entlang globaler Lieferketten“, erklärt DVSI-Geschäftsführer Ulrich Brobeil die Absicht der im vergangenen Sommer gegründeten Gruppe Lieferkette.

Ein weiteres Ziel sei, mit neuen Aktivitäten das Thema grundlegende Arbeitsstandards bei der Spielwarenproduktion breiter in der Öffentlichkeit zu platzieren, um dadurch das Image der Spielwarenbranche zu verbessern. Bei der Gründung der Gruppe Lieferkette waren sich die Vertreter der Unternehmen und des DVSI auch einig darüber, dass damit die Wirtschaftlichkeit der Hersteller erhöht werden kann.

Wie nachhaltige Unternehmensführung aussehen kann, verdeutlichte Katrin Bauer, die Corporate Responsibility Managerin bei Deuter Sport, mit ihrem Referat über die Aktivität ihres Unternehmens auf diesem Gebiet. Deuter arbeitet bei der Herstellung von Rucksäcken und Schlafsäcken nur mit zwei Partnern in Vietnam und China zusammen und ist Mitglied in der Fair Wear Foundation, in der European Outdoor Conservation Association (EOCA), bei bluesign und im Bündnis für nachhaltige Textilien. Zuvor hatte Robert Schieferle, Vizechef von Deuter, die zwölf Tagungsteilnehmer durch das Büro- und Logistikgebäude des Unternehmens geführt.

Johannes Förster von der GIZ berichtete über das Projekt Spielzeugsicherheit von Schleich in China sowie über mögliche Formen der Zusammenarbeit von Unternehmen der Spielwarenbranche mit der GIZ, beispielsweise in Gestalt einer Entwicklungspartnerschaft mit der Industrie, wobei die GIZ die Projektkosten bis zur Hälfte übernimmt. Außerdem schlug er vor, ein Forum, ähnlich wie das Kakaoforum, zu gründen; auch ein Bündnis für nachhaltige Spielwaren sei überlegenswert.

 

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