Spielwarenmesse: Musik machen leicht gemacht mit den richtigen Spiel­sachen

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Kinder spielen mit Instrumenten aus Holz
  Trends

21. Juni 2017 / Trends

Musik machen leicht gemacht mit den richtigen Spiel­sachen

von Maria Costa /  Kommentare anzeigen

Aufgrund des gestiegenen Interesses an frühkindlicher Musikerziehung kommen immer mehr qualitativ hochwertige und durchdachte Spielwaren mit Musikbezug auf den Markt. Musik, also das Erzeugen von Tönen, um daraus eine Melodie zu erschaffen, bietet der Spielwarenbranche ein Füllhorn an Innovationsmöglichkeiten.

Instrumente von First Act Discovery
Instrumente von First Act Discovery

Einige Hersteller machen bei der Entwicklung neuer Spielsachen Anleihen bei traditionellen Instrumenten. So können Kinder sich ganz ungezwungen an hochwertige Instrumente herantasten, wobei der Klang sich kaum von dem echter Musikinstrumente unterscheidet.

Die Firma Loog bietet beispielsweise eine dreisaitige Gitarre an, bei der die Akkorde auf den Grunddreiklang reduziert werden. Die Loog Gitarren überzeugen nicht nur durch ihr Aussehen und ihr Design, sondern haben auch einen hervorragenden Klang, weil sie mit echten Gitarrensaiten ausgestattet sind und sich genauso stimmen lassen wie eine echte Gitarre. Komplettiert wird das Ganze durch Lernkarten und eine App mit Videounterricht, ein Stimmgerät und weiteres Zubehör. Auf diese Weise lernen Kinder spielerisch, ihre Lieblingslieder selbst zu spielen, und das klangliche Ergebnis ist nicht weit von dem entfernt, was mit einer herkömmlichen Gitarre erreicht werden kann.

Auf der letzten Spielwarenmesse® konnte man eine Vielzahl von Anfängerinstrumenten für Kinder sehen. So waren in Nürnberg z.B. die sehr angenehmen Klänge aus den Instrumenten des Herstellers First Act Discovery hören. Die Instrumente sind leicht zu bedienen und bieten jede Menge Spaß, sodass die Kinder mit Freude bei der Sache bleiben.

Neben klassischen Instrumenten gibt es auch Angebote für Bastler, wie z.B. den Bausatz von littleBits, mit dem man seinen eigenen Synthesizer zusammenbauen kann. Das New Yorker Unternehmen holte sich hierfür Unterstützung von KORGS, einem weltweit renommierten Hersteller elektronischer Musikinstrumente. Mit dem Synth Kit können Kinder jede Menge Töne und Beats erzeugen und stehen so den Profimusikern in nichts nach.

littleBits Synth Kit in collaboration with KORG

Innovative und spannende Angebote zur Erzeugung von Musik

Vor allem neue Anbieter gehen das Thema Musik auf umfassende Art und Weise an und beschränken sich nicht auf herkömmliche Instrumente, sondern entwickeln vollkommen neue Produkte, mit denen sich Musik erzeugen und komponieren lässt. Meistens lassen sich diese Spielsachen einfacher und intuitiver bedienen als normale Musikinstrumente, so dass Kindern der Einstieg vereinfacht wird.

Das Musicon ist hierfür ein gutes Beispiel. Vom Hersteller wird es als ein neuartiges Instrument für Kinder ab drei Jahren beschrieben, mit dem sie Komponieren und gleichzeitig Programmieren lernen können. Das Musicon wurde bereits mit zahlreichen renommierten Preisen bedacht wie dem Red Dot Design Award, dem Core 77 Design Award, dem IF Design Award und anderen.

Musicon – 2017 the year of a Revolution (Musicon Club)

Ein anderes Produkt, das auf der letzten Spielwarenmesse® vorgestellt wurde, ist BeatMoovz. Das ist ein Armband, mit dem sich Hand- und Fußbewegungen in Musik verwandeln lassen. Es wird aktiv, sobald sein Träger sich bewegt, tanzt oder Sport treibt. Jede Bewegung erzeugt einen anderen Beat. Das Armband kann mit den Sounds der Armbänder von Mitspielern kombiniert werden, was eine Menge Spaß bringt und dafür sorgt, dass sich gemeinsam jede Menge interessanter Melodien erschaffen lassen.

Überhaupt hatte man angesichts der Innovationen auf der letzten Spielwarenmesse® den Eindruck, dass es nichts gibt, was man nicht auch zu einem Musikinstrument machen kann! Nehmen wir z.B. die neue Puppe Elsa von Hasbro. Wenn man auf verschiedene Stellen an ihrem Kleid drückt, werden Melodien erzeugt. Während der Ton zu hören ist, leuchten die aktivierten Teile, wodurch ein rundum bezauberndes Spielerlebnis entsteht.

Aber nicht nur aus Puppen lassen sich Instrumente machen – auch Bausteine eignen sich als Klangkörper. Lego hat die Boost Guitar 4000 im Angebot, die Kinder zuerst zusammensetzen und anschließend mithilfe einer App programmieren können. Ein wirklich gelungenes Angebot, mit dem man Kinder hervorragend an Kunst und Wissenschaft heranführen kann.

Let the music play!

Musik machen ist nicht nur unterhaltsam, sondern auch pädagogisch sinnvoll und liefert der Spielwarenbranche viele Inspirationen für neuartige Spielerlebnisse. Musik lässt sich auf viele Arten produzieren. Deshalb können Spielwarenhersteller aus allen Kategorien hier sehr kreativ werden und ihre Spielwaren mit allen möglichen musikalischen Zusatzfeatures ausstatten. Es lohnt sich also durchaus, darüber nachzudenken, welche Möglichkeiten es noch gibt, Musik ganz intuitiv und unkompliziert entstehen zu lassen


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Autor dieses Artikels:

Maria Costa, AIJU

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