Spielwarenmesse: Interview mit Zapf: Schlaue Puppen, Pink und Glitzer

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07. September 2015 / Macher

Interview mit Zapf: Schlaue Puppen, Pink und Glitzer

von Harald Hemmerlein /  Kommentare anzeigen

Der „Little Scientists“ Trend der Spielwarenmesse® 2015 ist auch in der Produktgruppe Puppen, Plüsch angekommen. Thomas Eichhorn, Vorstand der Zapf Creation AG, möchte Mädchen für die Naturwissenschaften begeistern.

Spielwarenmesse®: Puppen und Spieltiere gehören wohl zu den ältesten Dingen, mit denen Menschen spielen. So gesehen sind sie zeitlos. Dennoch gibt es immer wieder Trends, die Puppen in immer wieder neuen Formen erscheinen lassen. Welche Trends sind das in dieser Saison?

Thomas Eichhorn:
Dieses Jahr steht bei den Kindern u.a. das Thema Naturwissenschaften beim Spielen hoch im Kurs. Auch wir haben diesen Trend bei unserer Produktentwicklung umgesetzt und werden im Herbst eine Produktlinie auf den Markt bringen, die das Thema Naturwissenschaften in Verbindung mit Fashion Dolls aufgreift. Nach dem Motto „Intelligentes Spielen und Experimentieren, das Spaß macht“ bringen wir ein Sortiment für 6 bis 10jährige Mädchen auf den Markt, die das Clever-Sein Cool werden lässt. Mehr dürfen wir heute hierzu noch nicht verraten.
Auch unsere Top-Marke BABY born wird in diesem Jahr wieder um trendige Neuheiten ergänzt, die kleine Mädchen toll finden. Hier sind nach wie vor Elfen, Einhörner und Feen mit viel Pink und Glitzer angesagt, was wir in unserem Highlight-Thema Wonderland im Herbst auf den Markt bringen. So zaubern wir eine traumhafte, magische Welt für BABY born®, in der die kleinen Mädchen ihrer Fantasie freien Lauf lassen können. 

Internationale Perspektive: Sehen Sie Unterschiede in den wichtigsten Märkten, was Nachfrage und Marktstruktur angeht?

T.E.:
  Natürlich gibt es gewisse Unterschiede zwischen den einzelnen europäischen Märkten, was das Spielverhalten der Kinder angeht. Das muss man bei der Entwicklung von Produkten und Konzepten natürlich bedenken. Was jedoch das Puppenspiel angeht, kann man getrost behaupten, dass das bei kleinen Mädchen weltweit immer noch einer der Lieblingsbeschäftigungen ist. Was uns natürlich sehr freut.

Apps und digitale Features finden sich heute in fast allen Warengruppen. Auch Puppen werden immer öfter digital aufgerüstet. Wo geht die Entwicklung hin?

T.E.:
Natürlich geht die Digitalisierung auch an der Spielware, selbst an der Puppe, nicht spurlos vorbei. Man muss jedoch mit dem Einsatz digitaler Features sehr behutsam umgehen, um aus einem hochemotionalen Produkt, das eine Puppe für ein kleines Mädchen ist, keinen seelenlosen Roboter zu machen.

Die Zapf Creation AG hat turbulente Zeiten hinter sich. Wie steht das Unternehmen heute da?

T.E.:
2014 hatten wir ein gutes Umsatzwachstum. Die Firma hat den Turnaround geschafft, und wir sehen die Perspektiven, uns weiterhin positiv zu entwickeln.

Entdecken Sie die Produktgruppe Puppen, Plüsch Live auf der Spielwarenmesse®. Informieren Sie sich schon jetzt über die Produkte und den Märkten auf der Produktgruppenseite.

 

Autor dieses Artikels:

Harald Hemmerlein

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