Spielwarenmesse: ToyBlog: Neue Materialien in der Welt des Spielens - Wissen, was sicher ist

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31. August 2016 / Blog

ToyBlog: Neue Materialien in der Welt des Spielens - Wissen, was sicher ist

von Eva Stemmer und Jörg Meister /  Kommentare anzeigen

Sowohl das Konsumverhalten als auch das Bedürfnis nach Sicherheit steigt weltweit bei den Spielwarenkäufern. Echt, ehrlich und sicher sollen Materialien sein, die in Spielwaren verwendet werden. Eine Grundskepsis gegenüber industrieller Massenproduktion lässt Konsumenten aufgeschlossener werden für kleinere Labels, natürliche Materialien sowie nachvollziehbare Produktionskanäle und Produktionsarten. Eine neue Herausforderung für die Kundenberatung?

Die Bandbreite verwendeter Materialien für Spielzeuge ist groß - und permanent wachsend. Sie reicht von natürlichen und naturbelassenen Stoffen auf der einen Seite, zum Beispiel Wolle oder unbehandelte Hölzer und Bambus, bis hin zu vollsynthetischen Spielzeugen oder Materialkombinationen.

Und auch Neuentwicklungen im Materialbereich haben dieses große Spektrum. Wird auf der einen Seite an spritzgießbaren Naturmaterialien wie Maisstärke, Milchsäure oder Lingin geforscht, bedienen sich andere Spielzeuge neuester Materialentwicklungen wie Nano-Beschichtungen, Knetmassen mit neuen Zusammensetzungen oder bemalbarer Leiterbahnen. Laufen neue Materialien Gefahr, potentiell gefährliche Stoffe zu enthalten, auch wenn sie bislang noch nicht von geltenden Grenzwerten betroffen sind?

Yellow Submarine PlanToys
Badespielzeug Yellow Submarine aus Naturkautschuk von PlanToys.

Kunden wünschen Transparenz

An sicheren Materialien arbeiten große wie kleine Hersteller, Prüfinstitute und Gesetzgeber. Materialien, allen voran synthetische Stoffe wie Kunststoffe und Textilien, haben sich im Laufe der Zeit für verschiedenste Anwendungen ausdifferenziert und spezialisiert. Durch Additive werden sie für den jeweiligen Verwendungszweck optimiert. Wichtig jedoch ist die Unbedenklichkeit der Stoffe in Bezug auf den Anwendungsbereich. Entsprechend passen sich Grenzwerte in Normen und Richtlinien an, und Prüfinstitute messen deren Einhaltung, wenn Hersteller neue Produkte auf den Markt bringen.

Auch für die Nachvollziehbarkeit von Produktionswegen, die Unbedenklichkeit von Inhaltsstoffen und die Nachhaltigkeit von Produkten etablieren sich entsprechende Siegel am Markt, die Konsumenten dabei helfen sollen, Spielsachen nach ihrem Bewusstsein für Sicherheit zu kaufen.

Die Effekte auf die Qualität der Spielware sind sehr positiv: Konsumenten entwickeln ein Bewusstsein für Materialien und Inhaltsstoffe - und Hersteller sind durch die öffentliche Aufmerksamkeit umso mehr dazu angehalten, Normen und Richtlinien einzuhalten.

Neue Materialien und deren spannende Eigenschaften sind natürlich sehr reizvoll für neue Spielerlebnisse. Gut beraten ist man aktuell als Spielwarenverkäufer, wenn man sich mit den wichtigsten Inhaltsstoffen und Prüfsiegeln auskennt und dem Sicherheitsbedürfnis der Kunden mit passender Beratung entgegenkommt. Unterstützung finden Händler auch bei den Spielwarenverbänden, die im engen Austausch mit Herstellern und Prüfinstituten stehen.


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