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O-Töne 2010

Hier stehen Ihnen O-Töne von Branchenexperten zum Download bereit. Die Nutzung ist honorarfrei, eine Sendebestätigung wird erbeten an:

Spielwarenmesse eG
Press office
Münchener Str. 330
90471 Nürnberg, Germany
Fax: 0911-99813-40
E-Mail: presse@spielwarenmesse.de 

Baby´sWorld

Nachfolgend finden Sie die wichtigsten Ergebnisse der Verbraucher- und Handels-Studie zu Baby´sWorld als O-Töne samt Vorschlag für ein Moderationsmanuskript (11 KB).

Univ.-Professor Dr. Joachim Zentes

O-Ton 57 Sekunden

Die Branche hat eine exzellente Situation. Das muss man wirklich sagen. Die Geburtenzahlen werden in Deutschland nicht steigen in den nächsten Jahren, dafür spricht nichts. Und dennoch gehen wir davon aus, dass der Umsatz wächst. Also dort sind viele Potenziale.

Die Verbraucher achten in diesem Markt, ganz im Gegensatz zu den sonstigen Konsumgewohnheiten gerade in Deutschland eher darauf, dass Produktqualität, Sicherheit, Umweltfreundlichkeit zunehmend interessanterweise aber auch ethische Aspekte, achten also auch auf die Herkunft, in welcher Art und Weise die Produkte produziert werden, und sind, und das ist maßgeblich, dann auch bereit, für diesen Mehrwert der Produkte einen höheren Preis zu zahlen.

Je stärker nicht nur der Preis eine Rolle spielt, umso stärker wird dann auch wieder ein Hochlohnland als Produktionsstandort relevant. Also von da aus durchaus eine Chance, sobald es in den höherwertigen Bereich geht, in den Bereich geht, wo auch Wertschöpfung erzielt werden kann, dann ist der Standort Deutschland auch wieder als Produktionsstandort relevant.

Building Our Future Toy Conference

Nachfolgend finden Sie die aktuellen O-Töne von der Futurekonferenz vom 03. Februar 2010 samt Vorschlag für ein Moderationsmanuskript (15 KB).

Ernst Kick, Vorstandsvorsitzender der Spielwarenmesse eG

O-Ton 35 Sekunden

„Die Messe selbst hat natürlich eine sehr harmonische Mischung zwischen einerseits den großen Markenherstellern weltweit und andererseits den Massenprodukten, die insbesondere aus Asien kommen. Wobei die Markenartikler bei uns Nürnberg im Vormarsch sind und auch die dominierende Klientel darstellen. Und das wird auch der Trend sein. Der Kunde kauft bewusst Qualität. Er kauft ökologisches Spielzeug und er kauft edukatives, also Lernspielzeug. Diese Dinge stehen im Vordergrund, wobei dann die Marke das noch ergänzend unterstützt.“

O-Ton 25 Sekunden

„Die Idee kommt aus dem Bedarf des Marktes. Wobei bei den Herstellern das Thema Sicherheit an vorderster Front steht. Wir bekennen uns zu diesem Thema und wollen das auch aktiv unterstützen. Und hier werden wir erstmals auf dem Nürnberger Podium die unterschiedlichen Richtlinien der Kontinente USA, Europa und Asien miteinander diskutieren und gegenüber stellen.“

Werner Lenzner, Director Central Europe, npdgroup deutschland GmbH

O-Ton 27 Sekunden

„Spielzeug muss immer ein Spiegel der Gesellschaft sein. Wie sich die Gesellschaft verändert, so wird sich auch das Spielzeug verändern. Aber: es wird die gleichen Grundbedürfnisse des Spielens, der Beschäftigung, des Lernens - das wird es abdecken. Nach wie vor. Das Spielzeug wird sich insofern ändern, dass es natürlich auch sich der aktuellen Technologie bedienen wird. Wir werden auch in zehn, fünfzehn Jahren das Spielzeug wiedererkennen. Also, dass es sich nicht so verändert hat zu dem Spielzeug, das wir jetzt haben.“

Matthias Menzel, Vorstand Selecta AG, Deutschland

O-Ton 14 Sekunden

„Es gibt heute schon Produkte, die als Hardware gekauft werden müssen und die dann im Internet – Applikationen zu kaufen sind, Zubehör zu kaufen ist. Ich denke, das ist schon ein Produkt, was es auf dem Markt gibt. Und es wird sicherlich hier von Technologie-Seite weitere Entwicklungen geben.“

Richard Gottlieb, Präsident der USA Toy Experts

O-Ton 25 Sekunden

„Die Hersteller sagen mir, die Zukunft gehört nicht dem Internet, sondern dem Mobilfunk im Spielzeug. Nämlich Spielzeug, dass man über das Handy mit anderen Spielzeugen verbinden kann, wo immer man ist auf der Welt, über Mobilfunk. Ein Kind in Spanien kann sich dann mit einem Kind in Italien verbinden und zusammen Autorennen spielen. Alles über Mobilfunk.“

Neuheiten der Spielwarenmesse 2010

Thomas Bogojevic, HCM Kinzel

O-Ton 19 Sekunden

“Wir haben hier acht verschiedene Artikel, das ist einmal Solarenergie. Dann haben wir einen Blechdosenroboter und einen Windmühlengenerator, eine Kartoffeluhr, ein sauberes Wasser nennt sich das. Das ist ein Wasserfilter, eine Wetterstation, eine Dynamolampe und eine Umweltbatterie. Unter Green Science verstehen wir einfach den Kindern nahe zu bringen wie Dinge zusammenhängen um zu funktionieren.“

Christine Stadlbauer, Stadlbauer Marketing

O-Ton 17 Sekunden

„Das sind Filzpads, ergänzt sich sehr gut, zwei Naturmaterialien, Holz und Filz. Die Produkte schauen dadurch sehr plastisch aus, man kann neue Formen kreieren, die Fantasie besser spielen lassen und kann sich ganz den Formen, Farben und der Fantasie hingeben.“

Matthias Schwill, Upper Deck

O-Ton 24 Sekunden

„Real Construction ist Kinderholz. So nennen wir das Produkt, das einfach Kindern zwischen vier und zehn Jahren ermöglicht, wirklich richtig Hand anzulegen, wie wenn Papa in den Schuppen geht und mit echtem Holz arbeitet. Und für die Kids ist es vielleicht noch ein bisschen zu gefährlich in dem Alter. Und mit dem ganz kleinen Spielzeug wollen sie nicht mehr spielen weil es ihnen einfach zu doof ist, da bietet Real Construction einfach die super Möglichkeit die selben Sachen wie der Papa zu machen sag ich mal mit tollen Vorlagen und tollem Werkzeug.“

Michael Lüders, Universal cards

O-Ton 19 Sekunden

„Yo-Be, das ist eine Mischung zwischen einem Jojo und einem Frisbee wenn man sich das so vorstellen kann. Das ist ein meterlanges Gummiband daran ist diese Frisbee befestigt, das einfach durch die Rotationsbewegung halt relativ stabil dann auch fliegt und wo man viele verschiedene Moves und Tricks halt einfach mit machen kann.“

Michael Krenzle, Pegasus

O-Ton 25 Sekunden

„Im Prinzip haben sie einen hübschen Spielplan, wo sie verschiedene Orte ihres Landes oder der Hauptstadt haben. Und zwar haben sie die Kirche, das Rathaus, das Parlament und so weiter. Diese versuchen in jeder dieser Städten die meisten ihrer Leute unterzubringen, die dann quasi für sie nachher stimmen oder für sie arbeiten. Ich hab Geld und Zwang, mit dem kann ich Leute bestechen. Und am Ende des Spiels schaut man dann, wer hat denn jetzt tatsächlich die Macht im Rathaus wer hat die Macht in der Kirche und - nicht zu vergessen übrigens - die Macht beim Militär.“

Raphaela Hartenstein, Hasbro

O-Ton 31 Sekunden

„In der Tat, Monopoly wird dieses Jahr 75 Jahre alt und entsprechend haben wir jetzt ganz zeitgemäß ein sehr modern gestaltetes und erstmals rundes Spielbrett rausgebracht. Und es gibt eine elektronische Einheit, bei der ich sowohl meine Zahlungsgeschäfte erledigen kann. Das heißt, ich hab kein Scheingeld, kein Bargeld mehr sondern ich bezahle ganz modern mit Bankkarten und buche über diese Einheit auf und ab. Und dieses Gerät hat auch Soundeffekte die das Spiel so atmosphärisch ein wenig untermalen.“

Hauptpressekonferenz 2010

Nachfolgend finden Sie die aktuellen O-Töne von der Hauptpressekonferenz vom 28. Januar 2010 samt Vorschlag für ein Moderationsmanuskript (17 KB).

Auto

O-Ton 4 Sekunden

Kind Kai

O-Ton 14 Sekunden

"Dann muss man nur noch das Auto anschalten. Dann muss man hier draufdrücken. Dann kommt der Strahl. Und das kann dann da oben fahren an der Decke überall. Und sonst weiß ich nicht mehr.“

Christian Ulrich, Direktor Marketing & Kommunikation, SeG

O-Ton 25 Sekunden

„Wir sind deutlich strenger geworden. Das heißt, die Produkte, die bis jetzt bei den Toy Awards teilnehmen konnten, mussten Messeneuheiten sein, also zum ersten Mal auf der Spielwarenmesse gezeigt worden sein. In Zukunft werden das nur noch Produkte sein, die auch zum ersten Mal nach der Messe in den Markt eingeführt werden. Damit ist natürlich ein ganz anderer Neuheiten-Charakter erzeugt worden. Allerdings natürlich auch etwas weniger an Einreichungen, weil wir etwas strenger sein mussten.“

O-Ton 21 Sekunden

„Die Toy Awards sind eine Art Gütesiegel, auch auf einem internationale Niveau. Das heißt im Grunde für den Kunden, für den Käufer von Spielwaren, eine Erleichterung auch beim Kauf, beziehungsweise eine Auszeichnung dafür, dass es sich um eine Spielware handelt, die besonders herausragend innovativ ist, die eine sehr kreative Spielidee oder eine sehr originelle Umsetzung aufweisen kann.

Werner Lenzner, Director Central Europe, npdgroup deutschland GmbH

O-Ton 16 Sekunden

„Der Spielwarenmarkt hat sich im Jahr 2009 sehr positiv entwickelt. Es hat sich wieder einmal bewahrheitet, dass die Eltern in Zeiten der Krise nicht bei ihren Kindern sparen, sondern tendenziell etwas mehr ausgeben. Deshalb haben wir ein Wachstum von ca. fünf Prozent im traditionellen Spielwarenmarkt in Deutschland.“

O-Ton 11 Sekunden

„Also wir hoffen, dass der Spielwarenmarkt wirklich diese positiven Impulse aus der Krise weiterführt, und auch im Jahr 2010 wieder eine positive Entwicklung mit einem schönen Umsatzplus haben wird.“

O-Ton 27 Sekunden

 „Babys sind immer eine unterschätzte Zielgruppe, insbesondere im deutschen Spielwarenmarkt. Die deutschen Eltern geben hier ca. 150 Euro aus für ein Kind im Alter von null bis zwei Jahren. Und unsere europäische Nachbarn geben fast über 200 Euro aus. Also, da ist also ein Riesenpotential, dass auch vom Spielwarenhandel gut genutzt werden kann, hier noch mehr entsprechende Angebote zu haben. Und die Eltern, Großeltern, Verwandte mehr zu stimulieren, mehr Spielzeug zu kaufen.“

Ernst Kick, Vorstandsvorsitzender der Spielwarenmesse eG

O-Ton 30 Sekunden

„Das ist ein Trend, den wir schon im letzten Jahr ausgelobt hatten und der sich jetzt weiter fortsetzt. Die Hersteller haben dabei zwei Richtungen im Auge. Zum einen das Umweltbewusstsein von Kindern und parallel von Eltern zu stärken durch entsprechende Spielideen und Spielwaren. Aber andererseits auch durch die Verwendung der entsprechenden Materialien ökologisches Bewusstsein weiter nach Außen zu tragen. Und es gibt hervorragende Produkte, die genau diese Idee verkörpern.“

O-Ton 34 Sekunden

„Die Idee kommt aus dem Bedarf des Marktes. Und so werden wir erstmals einen internationalen Kongress einerseits für die Zielgruppe Handel und andererseits für die Zielgruppe der Hersteller ausloben. Wobei bei den Herstellern das Thema Spielwarensicherheit an vorderster Front steht. Wir bekennen uns zu diesem Thema und wollen das auch aktiv unterstützen. Und hier werden wir erstmals auf dem Nürnberger Podium die unterschiedlichen Richtlinien der Kontinente USA, Europa und Asien miteinander diskutieren und gegenüber stellen.“