Spielwarenmesse: BRUDER kann sich mit „Plagiarius“ zur Wehr setzen

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BRUDER kann sich mit „Plagiarius“ zur Wehr setzen

12. Februar 2019 10:35 Uhr:

Seit 1977 vergibt die „Aktion Plagiarius e.V.“ ihren mittlerweile berühmten „Schmähpreis“ für das dreiste Nachahmen bestehender Produkte. Die BRUDER Spielwaren GmbH + Co. KG, Fürth-Burgfarrnbach, war im Herbst vergangenen Jahres mit ihrem hochwertigen „Liebherr Radlader“ von einer Fälschung betroffen.

Sie war eine von zehn in diesem Jahr angeprangerten Missetaten: Dass der „Liebherr Radlader“ von BRUDER mit dem „Plagiarius“ „geehrt“ wurde, freut Geschäftsführer Paul Heinz Bruder nur mittelbar; der Zynismus bleibt: „Der Preis ist, leider muss man sagen, immer wieder eine Gelegenheit, auf Produktpiraterie und Fälschungen aufmerksam zu machen. Dass wir zum siebten Mal seit 2004 berücksichtigt wurden, fassen wir gewissermaßen nicht als Ehre auf: Es scheint zu lohnen, BRUDER-Modelle zu fälschen.“

Tatsächlich aber handele es sich bei solchen, meist billigen Nachahmungen nicht um Kavaliersdelikte: Schlechte Materialien, oft schlimme Arbeitsbedingungen bei den Fälschern, reine Profitgier. „Wer Produkte piratisiert“, schimpft Bruder, „vernichtet Arbeitsplätze, raubt kreative und unternehmerische Leistungen, und gefährdet nicht zuletzt oft die Gesundheit von Menschen.“

Das etwa 50 Zentimeter große Radlader-Modell „Liebherr L574“ war in einer deutschen Warenhauskette angeboten worden, allerdings stand es dort in einer Art Miniaturversion. Die vielen liebevollen Details, die das BRUDER-Original zeigt, konnten bei der Fälschung bei weitem nicht nachgeahmt werden.

Die Warenhauskette „reagierte kooperativ und zügig“, lobt Paul Heinz Bruder. „Wir kennen das aus den letzten Jahren auch ganz anders.“ Eine Unterlassungserklärung wurde unterzeichnet und Schadenersatz geleistet; das Modell war von einer chinesischen Firma nachgeahmt und dem Warenhaus angeboten worden.

„Wir würden gerne auf den ´Plagiarius´ verzichten“, meint der Geschäftsführer abschließend, „denn solch eine Fälschung sorgt für Ärger, kostet viel Zeit und Energie und täuscht, was das Schlimmste ist, unsere treuen Kunden“.

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