Spielwarenmesse: NürnbergMesse legt Konzernbilanz 2017 vor

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NürnbergMesse legt Konzernbilanz 2017 vor

11. Juli 2018 15:47 Uhr:

  • Konzernbilanz 2017: Umsatzstärkstes ungerades Jahr in der Geschichte der NürnbergMesse verlief deutlich oberhalb der Erwartungen
  • Veranstaltungsjahr 2018: Neuer Umsatzrekord kündigt sich an
  • Leitmotiv „Innovation“: Neue Messen und Kongresse, Wachstum durch Internationalisierung und Forcieren der Digitalisierung

Bilanzpressekonferenz der NürnbergMesse mit positivem Signal: 2017 schließt als umsatzstärkstes ungerades Jahr des Unternehmens mit 205,5 Millionen Euro ab und dies laut CEO Peter Ottmann „deutlich oberhalb unserer Erwartungen. Der Hauptgrund hierfür ist, dass unsere Mitarbeiterinnen und Mitarbeiter so innovativ sind. Ihnen gebührt ein großer Dank“, so Ottmann. „Und wertvolle Impulse bekommen wir 2018 auch durch unsere Innovationsoffensive. Alleine 17 neue Veranstaltungen in Nürnberg und weltweit zeigen eindrucksvoll die Innovationsfähigkeit der NürnbergMesse Group.“ Für 2018 kündigt Ottmann einen neuen Umsatzrekord für die NürnbergMesse an.

Trotz der hervorragenden Veranstaltungs- und Finanzkennzahlen widmete Peter Ottmann zunächst seinem erkrankten Geschäftsführer-Kollegen Roland Fleck das erste Thema im Rahmen der Unternehmenspressekonferenz: „Unsere Gedanken sind zunächst bei ihm und seiner Familie. Wir hoffen alle, dass er wieder gesund wird. Bis dahin arbeiten wir so engagiert weiter, dass er stolz auf uns sein kann!“

Stolz sind Roland Fleck und Peter Ottmann auch auf die Leistungen der Mitarbeiterinnen und Mitarbeiter im Geschäftsjahr 2017, dem umsatzstärksten ungeraden Jahr in der Unternehmensgeschichte. Auf 177 Veranstaltungen (2015: 161) der NürnbergMesse Group trafen 27.829 Aussteller (2015: 27.147) auf einer Gesamtnettofläche von 826.579 m² (2015: 875.000 m²) auf 1.191.907 Besucher (2015: 1.227.541).

Fakten, die vergessen machen, dass sich 2017 eigentlich mit weniger positiven Vorzeichen angekündigt hatte – denn: Alle zwölf Jahre tritt bei der NürnbergMesse das „Turnus-Phänomen“ auf, das durch das geplante Aussetzen großer internationaler Fachmessen in Nürnberg gekennzeichnet ist. Man habe sich in den Wirtschafts- und Geschäftsentwicklungsplänen natürlich entsprechend vorbereitet – dann aber mit von einem spürbaren konjunkturellen Rückenwind profitiert, betont Peter Ottmann: „Innovative Messen und Kongresse sind unser Kerngeschäft. Entscheidend ist aber, ob und wie der Markt sie annimmt. Unterstützt haben uns hier die dauerhaft positive Konjunktur, die weiter zunehmende Internationalisierung der NürnbergMesse und die kontinuierliche Verbesserung unserer Veranstaltungs- und Infrastrukturqualität am heimischen Messestandort.“

Insgesamt investierte die NürnbergMesse alleine 2017 über 42 Millionen Euro – ein Gros davon für den Bau der neuen Halle 3C. Diese entsteht nach den höchsten Qualitäts- und Energiestandards momentan an der Südschiene des Messezentrums und wird im November 2018 erstmals in den Messebetrieb genommen.

Leitmotiv „Innovation“ in unterschiedlichen Facetten

Auf Basis der Veranstaltungskennzahlen des ersten Halbjahres, könne man für 2018 zudem von einem weiteren Superlativ ausgehen, bestätigte Peter Ottmann im Rahmen der Bilanzpressekonferenz: „Läuft alles nach Plan, dann dürften wir unseren Umsatzrekord von 2016 noch einmal verbessern. Für dieses Ziel arbeiten wir alle mit Elan. Außerdem wurden mit Blick auf die kommende Entwicklung der NürnbergMesse in den letzten Monaten Entscheidungen von erheblicher Tragweite getroffen.“

Gemeint ist damit, dass beispielsweise mit der SPS IPC Drives Europas führende Fachmesse für die elektrische Automatisierung langfristig in Nürnberg bleibt und die Verträge mit mesago Messe Frankfurt hierzu kürzlich unterzeichnet wurden. Außerdem startet die NürnbergMesse gemeinsam mit UBM als einem der weltweit größten Messeveranstalter ein Joint Venture im Rahmen der MedtecLIVE, der neuen Zukunftsplattform für Medizintechnik, die erstmals zwischen dem 21. und 23. Mai 2019 in Nürnberg stattfindet. Und mit dem Kongress „Seidenstraße – Handeln auf neuen Wegen“ (25. Juli 2018, Nürnberg) habe man mit Bayerischem Wirtschaftsministerium und IHK Nürnberg gemeinsam ein Thema in den Fokus gerückt, das gerade aus Sicht europäischer Unternehmen große Relevanz habe.

Internationalisierung nimmt weiter an Fahrt auf

Für Peter Ottmann hat zudem die Internationalisierungsstrategie der NürnbergMesse weiter hohe Priorität: „Auch wenn protektionistische Tendenzen momentan in Mode kommen: Florierender Handel zwischen Menschen und Nationen ist für uns immer noch deutlich attraktiver als Strafzölle oder Handelsbarrieren.“ Deshalb baut die NürnbergMesse auch ihr internationales Portfolio stark aus.

Die Akquise der drei indischen Holzbearbeitungsmessen INDIAWOOD, DELHIWOOD und MUMBAIWOOD ist 2018 der bis dato größte Zukauf in der Geschichte der NürnbergMesse gewesen. Außerdem hat die fränkische Messegesellschaft gemeinsam mit Partnern durch das indische Joint Venture ExpoNova die Messe HPCI erworben, die größte Messe des Subkontinents rund um das Thema Haushalts- und Körperpflegeprodukte. In China integriert die NürnbergMesse in Kooperation mit der Hanns-Seidel-Stiftung das Thema „Berufsbildungsexport“ in bestehende Fachmessen. „‚Made in Germany‘ steht weltweit für höchste Qualität. Und davon profitieren gerade unsere internationalen Messen und Kongresse – egal ob in Nürnberg, Shanghai, Mumbai oder São Paulo. Und das im aktuellen Geschäftsjahr 2018 übrigens so erfolgreich wie noch nie zuvor!“

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