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Coronahilfen: Bundesregierung erhöht den Druck

Die Coronahilfen werden nicht so schnell ausgezahlt, wie es nötig wäre. Wie die WirtschaftsWoche berichtet, erhöht die Bundesregierung deshalb nun den Druck auf die Länder und verlangt mehr Tempo bei der Auszahlung der Hilfen. Denn alle aktuellen Hilfen seien „seit mehreren Wochen und Monaten im sogenannten Fachverfahren und damit in Zuständigkeit und Regie der Länder“, wie es aus dem Bundeswirtschaftsministerium heißt.

Insgesamt laufe die Auszahlung auch gut, aber gerade bei großvolumigen Anträgen gebe es Verzögerungen. In einigen Fällen seien noch nicht einmal die November- und Dezemberhilfen geflossen. Bei beiden Hilfen seien länderübergreifend zwischen 93 und 97 Prozent aller Anträge ausgezahlt worden. Die Spanne bei dem finanziellen Volumen sei aber groß: Berlin habe erst 61 Prozent des beantragten Antragsvolumens der Dezemberhilfe ausgezahlt, das Saarland dagegen 94 Prozent. Bei der Novemberhilfe liegt Hamburg mit 76 Prozent hinten, Thüringen hat bereits 95 Prozent der beantragten Mittel ausgezahlt.

Quelle: onlinehaendler-news.de