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Das bedeutet die Corona-Notbremse für den Handel

Die sogenannte bundeseinheitliche Corona-Notbremse, die das Bundeskabinett am 13. April beschlossen hatte, um den steigenden Corona-Infektionszahlen entgegenzuwirken, wurde nun bekanntlich in geänderter Fassung vom Bundestag beschlossen.

Die neuen Regelungen könnten ab Samstag greifen und sind dann bis zum 30. Juni 2021 befristet.

Diese Regeln und Ausnahmen gelten jetzt für den Einzelhandel

Wenn die neue Notbremse greift – also wenn die 7-Tage-Inzidenz in einer kreisfreien Stadt oder einem Landkreis einen Wert von 100 an drei aufeinanderfolgenden Tagen überschreitet – wird das auch Auswirkungen auf den stationären Einzelhandel haben. Denn dann werden Geschäfte schließen müssen. Diese Schließungen betreffen alle Ladengeschäfte und Märkte „mit Kundenverkehr für Handelsangebote”, wie es in § 28 b Nummer 4 des Gesetzes heißt.

Doch es gibt auch einige Ausnahmen, die nicht von den Schließungen betroffen sind: Lebensmittelgeschäfte, Getränkemärkte, Reformhäuser, Babyfachmärkte, Apotheken, Sanitätshäuser, Drogerien, Optiker, Hörakustiker, Tankstellen, Stellen des Zeitungsverkaufs, Buchhandlungen, Blumenfachgeschäfte, Tierbedarfsmärkte, Futtermittelmärkte, Gartenmärkte und der Großhandel dürfen auch bei einem Überschreiten des Schwellenwerts geöffnet bleiben.

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