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Deuter erhält Deutschen Nachhaltigkeitspreis

Die Förderung von Nachhaltigkeit entlang globaler Lieferketten und die Einhaltung grundlegender Arbeits- und Umweltstandards bei der Spielwarenproduktion steht seit Jahren auf der Agenda des Deutschen Verbandes der Spielwarenindustrie (DVSI). Mit der Gründung der Gruppe Lieferkette setzte der DVSI im Jahr 2015 ein erstes Zeichen zur Selbstverpflichtung. Von Anfang an waren neben Industrie und Handel auch Vertreter von NGO’s wie die Werkstatt Ökonomie/Fair Spielt und die Christliche Initiative Romero im Boot, um „gemeinsam für bessere Arbeitsbedingungen“ einzutreten. Bereits 2016 suchte der DVSI zudem den Dialog mit dem Bundesministerium für wirtschaftliche Zusammenarbeit (BMZ). Bei der Gründung der Fair Toys Organisation (FTO), einer vom BMZ unterstützten Multistakeholder-Initiative aus engagierten Unternehmen, dem DVSI, Handel und zivilgesellschaftlichen Organisationen, war der DVSI mit seiner Kompetenz eine treibende Kraft für die Koalition unterschiedlicher Interessengruppen.

Das Treffen der DVSI Gruppe Lieferkette fand im Herbst 2016 beim Ruck- und Schlafsackhersteller Deuter in Gersthofen bei Augsburg statt. Deuter hat jetzt den Deutschen Nachhaltigkeitspreis gewonnen, der am 3. Dezember verliehen wurde. Der Preis wird vom BMZ unterstützt. Dabei wird die vorbildliche Zusammenarbeit und gelebte Solidarität mit Textil-Unternehmen ausgezeichnet, die meist in anderen Ländern produzieren. „Deuter ist ein Vorreiter und Aushängeschild für Verantwortung – für den Schutz von Mensch und Umwelt – nicht nur in Deutschland sondern auch in Entwicklungsländern“, sagt Entwicklungsminister Gerd Müller. „Seit mehr als 25 Jahren baut Deuter zusammen mit seinem vietnamesischen Partner verlässliche, moderne faire Lieferketten auf, von denen über 3000 Mitarbeiter profitieren.“ Der Mittelständler Deuter produziert über 3,5 Millionen Artikel pro Jahr und nutzt das Siegel „Grüner Knopf“ für faire Textilproduktion. Der DVSI gratuliert Deuter zum Preis.

Quelle: DVSI