Nachhaltigkeit

Nachhaltigkeit ist wichtig im schwedischen Spielzeugmarkt

Nachhaltigkeit wird in den meisten schwedischen Unternehmen groß geschrieben. Häufig nimmt der Umweltschutzgedanke eine prominente Rolle in der Strategieplanung und im Tagesgeschäft ein. Die Spielwarenbranche ist hier keine Ausnahme, denn auch dort steigt die Nachfrage nach nachhaltig produzierten Spielsachen. Im Gegenzug wächst auch das verfügbare Angebot.

Die Nachfrage nach nachhaltigem Spielzeug ist also da und es ist für die Zukunft mit einem weiteren Anstieg zu rechnen. Bei den Verbrauchern wächst die Erkenntnis, dass Einweg-Plastikverpackungen ein No-Go sind. Dementsprechend üben sie auch Druck auf die Hersteller aus. Parallel dazu werden Spielsachen aus Kunststoff zunehmend unbeliebter. Einige skandinavische Kindergärten haben sich auf die Fahnen geschrieben, „kunststofffrei“ zu werden.

Langfristige Ziele

Der Spielwarenhandel kann derzeit aus einem immer größeren Angebot an nachhaltigen Produkten aus umweltfreundlichen Materialien auswählen, die noch dazu besonders langlebig sind, denn viele Hersteller versuchen, umweltfreundlichere Produkte in den Markt zu bringen. So hat z.B. Lego die Devise ausgegeben, seine Produkte mit „Zero Impact“ für die Umwelt zu produzieren. Zweifelsohne ein hehres Ziel für ein Unternehmen, das Bausteine aus Plastik produziert.

Wir alle wollen, dass unsere Kinder auch in Zukunft in einer sauberen und schönen Welt spielen können. Dafür müssen wir unseren ökologischen Fußabdruck verringern. Je mehr wir erneuerbare Energien nutzen und unsere Wegwerfmentalität aufgeben, desto näher kommen wir diesem Ziel. Weniger Verpackung und der Verzicht auf Kunststoffe sind ein wichtiger Beitrag dazu. Der Einsatz von Recycling-Materialien ist ein weiterer Puzzlestein. Viele schwedische Unternehmen ergreifen zudem Maßnahmen zur Senkung ihrer CO2-Emissionen und versuchen, ihre Transportketten umweltfreundlicher zu gestalten.

Streben nach Nachhaltigkeit

Das Thema Nachhaltigkeit gewinnt in allen Branchen zunehmend an Bedeutung. Trotzdem fällt es vielen Unternehmen immer noch schwer, sich umfassend zum Umweltschutz zu bekennen. Ein nachhaltiges Unternehmen zu werden bedeutet harte Arbeit und erfordert Hartnäckigkeit und Mut, weil alte Gewohnheiten aufgebrochen werden müssen. Ein gutes Beispiel für gelebte Nachhaltigkeit ist der Medienkonzern Egmont, der auch eine Stiftung unterhält und Spielwaren produziert. Dort hat man den Nachhaltigkeitsgedanken nicht nur in die Unternehmensstrategie integriert, sondern auch in das Tagesgeschäft.

Bei Egmont stützt sich die Philosophie im Bereich Corporate Responsibility und Nachhaltigkeit auf die Werte des Unternehmens und eine gut ausgeprägte Compliance-Kultur. Das Unternehmen ist bereits seit mehr als 100 Jahren Teil der schwedischen Zivilgesellschaft - als Arbeitgeber, als Medienunternehmen und über zahlreiche Wohltätigkeitsaktivitäten.

Um sicherzustellen, dass Zulieferer und Geschäftspartner den Verhaltenskodex von Egmont und die UN-Leitprinzipien für Wirtschaft und Menschenrechte einhalten, hat das Unternehmen 2005 das Egmont Social Compliance-Programm für ein verantwortungsvolles Lieferkettenmanagement ins Leben gerufen. Seitdem wird bei Egmont fortlaufend an einer Einhaltung der UN-Ziele für nachhaltige Entwicklung gearbeitet. 

Kunden für Nachhaltigkeit begeistern

Natürlich hat auch der Umweltschutz bei Egmont einen hohen Stellenwert. So stammt das Papier für den Buchdruck beispielsweise aus nachhaltiger Produktion, und der Einsatz von FSC-zertifiziertem Papier soll noch weiter gesteigert werden. Ebenso verzichtet man bei Spielen und Puzzles auf Umverpackungen aus Plastikfolie. Im Transport- und Logistikbereich stellt Egmont durch diverse Initiativen und Maßnahmen sicher, dass ein reibungsloser Ablauf der Lieferungen bei maximaler Klimaeffizienz garantiert ist.

Brettspiel Bamse Schweden
Brettspiel Bamse aus Schweden

Bei Egmont kennt man sich von Haus aus mit Storytelling aus. Deswegen verwundert es nicht, dass das Unternehmen auch seine Kunden und Leser zu einer nachhaltigeren Lebensweise animieren will. So entstand z.B. ein Brettspiel für Kinder mit der in Schweden populären Cartoon-Figur Bamse. Das Spiel hat Landwirtschaft zum Thema und soll auf unterhaltsame Art und Weise Wissen über Getreide- und Gemüseanbau vermitteln.

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