Spielwarenmesse: Interview mit Sigikid: Lifestylekonzepte konsequent umsetzen

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Interview mit Sigikid: Lifestylekonzepte konsequent umsetzen

von Harald Hemmerlein

Kennen Sie Ihre Zielgruppe: Insbesondere im Bereich Lifestyle und Trendartikel sind die Vorstellungen der Kunden sehr vielfältig. Ein breites Sortiment und Wissen über verschiedene Lebensstile kann für den Handel von Vorteil sein. Das empfiehlt Axel Gottstein, Geschäftsführer von sigikid, im Interview mit der Spielwarenmesse®.

Spielwarenmesse®: Spielwaren sind immer mehr auch Ausdruck verschiedener Lebensstile. Lassen sich die Zielgruppen Eltern und erwachsene Schenker nach Typen dieser Lebensstile segmentieren und welcher Lebensstil bestimmt gerade den Mainstream?

Axel Gottstein: Es lassen sich natürlich diese Käufergruppen nach Lebensstil segmentieren, wenngleich auch heute diese Gruppen sich nicht scharf voneinander unterscheiden, sondern die Stile oftmals fließend sind.
Aktuell würden wir folgende Lebensstilgruppen sehen, die den Mainstream bestimmen und für unsere Branche relevant sind:

 

  • Typ 1: Wertklassisch - ökologisch - verantwortlich
  • Typ 2: Trendig - konsumfreudig  - international
  • Typ 3: Bewußt – modern - designliebend

Erkennen Sie Unterschiede bei der Ausprägung verschiedener Lebensstile im internationalen Vergleich?

A. G.: Ja, wobei auch hier sich alle Lebensstile des Mainstreams in allen Kulturkreisen wiederfinden. Im europäischen Bereich dominiert aktuell sicherlich eher der Typ1, während im asiatischen Bereich Typ2 vorherrschend ist.

Wie sprechen Spielwarenhändler den Lebensstil ihrer Kunden erfolgreich an?

A. G.: Es muss eine Entscheidung getroffen werden, welchen Gruppen von Käufern ich mit meinem Geschäft anziehen möchte. Man kann nicht auf allen Hochzeiten tanzen und die Geschäftskommunikation muss fokussiert werden. Gerade unter dem „Lifestyle“-Konzept ist es wichtig den Lifestyle, den man anziehen möchte, auch konsequent auf den Flächen umzusetzen. Der Käufer darf nicht durch einen Misch aus verschiedensten Elementen verwirrt werden. Insofern braucht es erstens  eine klare Positionierung, zweitens eine konsequente Umsetzung im Laden durch den Ladenbau & Dekoration, und drittens  eine wahrhaftig gelebte Servicequalität, die die jeweilige Gruppe begeistert.

Das Design von Spielwaren wird auf den Ebenen Funktionalität und Ästhetik von Kindern (Verwender) und Erwachsenen (Käufer) ganz unterschiedlich beurteilt. Eine Herausforderung für das Marketing?

A. G.: Ja, aber das war schon immer so und wird immer so sein…. und ist letztendlich auch etwas extrem Spannendes in unserer Branche.

 

Autor dieses Artikels:

Harald Hemmerlein

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