Spielwarenmesse: Wie sich der stationäre Spiel­waren­handel im Web positioniert

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03. Januar 2017 / Marketing

Wie sich der stationäre Spiel­waren­handel im Web positioniert

von Susanne Pilz /  Kommentare anzeigen

Das Thema Digitalisierung ist für alle Unternehmer der Spielwarenbranche wichtig: angefangen beim kleinen Spielwarengeschäft in der Innenstadt, über den Franchise-Nehmer großer Warenketten bis hin zum bekannten Spielzeughersteller. Der Wettbewerb mit Online-Shops nimmt weiter zu, weshalb Einzelhändler diese Entwicklung nicht einfach nur hinnehmen sollten, sondern für sich als Chance nutzen, um lokale Käufer über Online-Werbung finden.

Bereits seit über zehn Jahren arbeite ich im Online Marketing und habe dabei zahlreiche Kunden erfolgreich mit Online Maßnahmen unterstützt. Darunter sind auch viele Unternehmen, die nicht klassisch im Netz präsent waren, zum Beispiel Süßwaren-Hersteller, Produzenten von Weihnachtsschmuck und Baby/Kindermode-Hersteller. Fast jedem Unternehmer ist inzwischen klar: sein Geschäft muss im Internet gut sichtbar sein. Aber wie?

Das Online-Geschäft bietet vielfältige Maßnahmen und vor allem eine extrem präzise Kundenanalyse, genannt Profiling. Deshalb sollte sich der stationäre Einzelhandel klarmachen, womit der Online-Handel eigentlich die ganzen Kunden angelockt hat.

Die Vorteile ausspielen

Laut einer Ernst & Young Studie zum Weihnachtsgeschäft 2016 punktet ein Online-Shop bei den Themen niedriger Preis, große Auswahl und Bequemlichkeit. Das sind eher rationale Gründe, um im Netz seinen Einkauf zu tätigen.

Der stationäre Handel dagegen ist beim Thema Emotionen, Inspiration und Beratung überlegen. Die Emotion ist zum Beispiel in der Vorweihnachtszeit ganz wichtig. Viele erinnern sich an ihre Kindheit, in der sie mit ihren Eltern über den Weihnachtsmarkt gebummelt und dabei natürlich in der Innenstadt auch in die festlich geschmückten Geschäfte gegangen sind. Gerade wenn es um Spielzeug geht, sind die Schlagworte „Weihnachten“ und „Kindheit“ besonders wichtig – nicht zu vergessen die Haptik, die ein Online-Shop nicht bieten kann.

In puncto Inspiration kann das Geschäft um die Ecke durchaus mithalten. Bei der Suche nach einem Geschenk wird man unter Umständen beim Stöbern durch ein reales Geschäft schneller fündig – ganz zu schweigen von der persönlichen fachkundigen Beratung, die die Kaufentscheidung durchaus erleichtern kann.

Der stationäre Handel ist nicht chancenlos

Doch wie nutze ich diese Vorteile für mich als Händler? Das kommt natürlich stark auf ihr individuelles Geschäft an. Eine Lösung von der Stange gibt es dabei nicht. Jede Online-Kampagne muss individuell für jeden Kunden angelegt und optimiert werden:

  1. Tracking, d.h. technische Integration von verschiedenen Kontaktpunkten zur Website-Analyse
  2. Profiling, d.h. Analyse des Kauf- und Surfverhalten der Kundschaft
  3. Mediadruck mit individuellen Werbemitteln, d.h. verschiedene Performance-Display-Maßnahmen, um möglichst viel Besucher auf die Website zu bekommen
  4. Re-Targeting, d.h. gezielte Wiederansprache der Kunden
  5. Optimierung auf Abverkäufe, d.h Steigerung der durchschnittlichen Warenkorbwerte
  6. Weitere Engagement-Ziele, d.h. Optimierung auf Kundenbindungsmaßnahmen

Das sind jetzt ziemlich viele Fremdwörter für den ein oder anderen Unternehmer, der sich bislang noch nicht oder nur wenig mit Online Marketing befasst hat. In Zusammenarbeit mit Online Spezialisten lassen sich aber viele technische Möglichkeiten umsetzen, um Werbung im Internet erfolgversprechend zu platzieren und Kunden in den lokalen Shop zu lotsen.

Der wohl größte Vorteil dabei ist, dass das Digital-Geschäft möglich macht, genau zu messen, wie effizient eine Kampagne tatsächlich ist – und das in Echtzeit. Somit kann noch während einer laufenden Werbemaßnahme auf die vorläufigen Ergebnisse reagiert und gegebenenfalls nachjustiert werden.

In meinem Vortrag „Lokale Käufer über Online-Werbung finden“ im Rahmen des Toy Business Forums werde ich genauer auf die Möglichkeiten der Online-Werbung für stationäre Spielwarenhändler eingehen. Dabei möchte ich Ihnen ebenfalls die technischen Methoden und Werkzeuge genauer erläutern.


Über den Autor

Susanne Pilz ist Country Manager DACH bei ad pepper media Germany und kann auf über 10 Jahre Berufserfahrung im Bereich Digital Marketing zurückgreifen. Sie war seit den Anfängen der Online-Vermarktung in Deutschland dabei und hat ad pepper vom Netz-Pionier zu einem der erfolgreichsten Unternehmen der deutschen Online-Werbebranche etabliert. Heute plant und verwirklicht sie Werbekampagnen für große Marken, aber auch für Mittelständler, die über Online-Werbung neue Kunden ansprechen wollen.

Holen Sie sich mehr anschauliche Praxistipps von Susanne Pilz und besuchen Sie ihren Vortrag am 5. Februar 2017, 13:00 Uhr, im Toy Business Forum auf der Spielwarenmesse® 2017. Informieren Sie sich auch über weitere Vorträge rund um die Themen Trends im Handel, Lizenzen, Sortimentsgestaltung und Verkaufen im Toy Business Forum Programm.

 

Autor dieses Artikels:

Susanne Pilz, ad pepper media

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