Spielwarenmesse: Natürliches Spielen: Wie der Spiel­waren­handel die Öko-Bewe­gung für sich nutzen kann

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Natürliches Spielen: Wie der Spiel­waren­handel die Öko-Bewe­gung für sich nutzen kann

von Spielwarenmesse eG

Die Vorliebe für Bio-Artikel und natürlicher Lebensweise ist in so gut wie allen Lebensbereichen präsent. Der Konsum vieler Menschen konzentriert sich häufiger auf ökologische, gesunde und natürliche Produkte. Für den Handel bedeutet das, diese neue Strömung mitaufzunehmen und für sich zu nutzen. Denn auch in der Spielwarenbranche zeigen sich Tendenzen zu ökologischen Spielsachen und Spielen mit der Natur.

In der Spielwarenbranche kommt die Öko-Bewegung durch die vermehrte Nutzung von Holz und anderen umweltfreundlichen Materialien, wie Pappe und Papier an. Auch kleine Pflanzen zum selberzüchten sind beliebt. Eltern möchten ihren Kindern dadurch die Natur wieder näher bringen und haben beim Kauf ein gutes Gefühl.

Umweltfreundliche Materialien auf dem Vormarsch

Spielwaren aus Holz und Pappe sind Produkte aus einem nachwachsenden Rohstoff. Wem Umweltschutz am Herzen liegt, ist mit Spielzeug aus diesen Materialen gut bedient. Außerdem ist Holz nicht nur wegen seiner Umweltfreundlichkeit beliebt. Auch die angenehme Haptik und die Beständigkeit von Holzspielwaren, spielen bei dessen Beliebtheit eine große Rolle.

Viele Holzspielzeuge werden häufig nicht nur als pädagogisch wertvoll eingestuft. Eltern schätzen neben angenehmer haptischer Eigenschaften auch die Ästhetik vieler Holzspielwaren. Dies zeigte sich auf der Spielwarenmesse® 2016 sowohl mit dem Trend „Design to Play“ als auch mit dem Trend „Train your Brain“. Dort waren unter anderem der Roboter aus Holz „Codie“ und das Spielzeug-Radio „Hörbert“ echte Publikumsmagneten. Design und Funktionalität lassen sich mit Spielzeug aus Holz gut vereinen. Das spricht nicht nur naturbewusste Käufergruppen an.

Codie Labs Ltd.: Codie
Codie Labs Ltd.: Codie
Winzki GmbH & Co. KG: hörbert
Winzki GmbH & Co. KG: hörbert

Back to the roots – Vorgänge in der Natur verstehen lernen

Fühlen, riechen, schmecken - diese drei Sinne werden bei naturverbundenen Spielwaren angeregt. Um Kindern Pflanzen und deren Wachstumsabschnitte nahe zu bringen, gibt es Spiele-Sets, die zum selber gärtnern anregen. Hierbei werden Kinder spielend angeleitet, wie sie Samengut einpflanzen, das Gewächs bewässern und abernten, wenn es sich zum Beispiel um Kräuter oder Beeren handelt.

Dieses Hegen und Pflegen einer Pflanze bringt Kindern die Prozesse unserer Natur näher und hilft ihnen dabei diese zu verstehen. Kinder, die sonst wenig mit Natur in Berührung kommen, können dadurch einen Bereich kennenlernen, der für unser alltägliches Leben wichtig ist. Spinat wächst nicht im Tiefkühlregal, sondern im Beet und Karotten fallen nicht vom Himmel, sondern wachsen in der Erde.

MGBI: My Fairy Garden
MGBI: My Fairy Garden

Dieses Gespür für Umwelt und Natur ist auch ein Teilaspekt des Spielwarentrends 2016 „Everyday Hero“. Spielsachen aus diesem Trend bringen Kinder die Herausforderungen des Alltags näher. Sie helfen Ihnen, sich mit ökologischen Themen auseinanderzusetzen und zu gesellschaftlich engagierten Menschen zu werden -  auch in der Umwelt. My Fairy Garden von MGBI (Megableu International) ist eines der Beispiele direkt von der Spielwarenmesse® 2016, mit denen Kinder spielerisch der Umgang mit der Natur näher gebracht wird.

Digital Gardening erobert Kinderzimmer

Auch mit Computerspielen und Apps kann man Kindern das naturverbundene Leben wieder näher bringen. In der jüngeren Vergangenheit hat das Spiel „Farmville“ auf Facebook Millionen Spieler begeistert. Solche digitale Spielwelten sind mittlerweile auch für Kinder verfügbar.  Durch Bauernhofspiele lernen Kinder beispielsweise zu verstehen, wie Tiere leben und versorgt werden müssen.

Gärtnern spielt hier ebenfalls eine Rolle. Bei Ackerbau und Feldarbeit müssen die Spieler im Blick behalten, wann welche Pflanzen angebaut und wann sie gewässert werden müssen. Und bei hoffentlich gutem Wetter, können die kleinen Bauern eine reiche Ernte einfahren.

Der Sprung von der digitalen Welt ins Kinderzimmer ist dann nicht mehr weit. Einige Hersteller bieten verschiedene Aktionsspielwaren an, mit denen Kindern unter anderem die Welt der Tiere näher gebracht wird. Verknüpft man digitale und klassische Spielprinzipien miteinander, werden Kindern zahlreiche neue Spielmöglichkeiten geboten und deren Phantasie auf eine neue Weise angeregt.

Solche Spielwelten lassen sich zudem leicht mit Zusatzartikeln erweitern. Mit ökologischen Themen und Spielwaren rund um die Natur bieten sich dem Spielwarenhandel einige Möglichkeiten, naturbewusste Käufer gezielt anzusprechen und ganze Themenwelten rund um Spielen mit der Natur aufzubauen.


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Autor dieses Artikels:

Spielwarenmesse eG

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