Spielwarenmesse: Neuheiten und Klassiker - der Mix macht das Sortiment

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Neuheiten und Klassiker - der Mix macht das Sortiment

von Eva Stemmer und Jörg Meister

Impuls- und Saisonartikel, Spielzeug-Neuheiten und Basissortiment - die gut ausbalancierte Mischung macht den spannenden und überraschenden Gesamteindruck im Spielwarensortiment.

Als Händler kommt man nicht um Trend- und Saisonartikel bei der Produktauswahl. Sie drehen schnell und sind oft der Anlass für den Besuch des Geschäftes. Somit sind sie willkommene Umsatzbringer.

Allerdings sind sie auch mit Vorsicht zu genießen: Trends zeichnen sich dadurch aus, dass die entsprechenden Produkte in vielen Läden erhältlich sind. Mit der besseren Erhältlichkeit schmälert sich entsprechend auch der eigene Anteil am Geschäft mit diesen Artikeln. Es gibt immer jemanden, der mit geringerer Marge kalkuliert - oder das vermeintlich bessere Angebot bietet. Das wiederum erhöht den Druck auf den Verkaufspreis und endet im Verdrängungswettbewerb.

Beim Einkauf von trend- oder saisongetriebenen Sortimenten gilt also zu beachten, einerseits den Kundenwunsch nach diesen Artikeln zu befriedigen, aber andererseits das Lager nicht über Maßen zu bestücken. Denn so schnell Trends da sind, so schnell sind sie oft auch wieder weg. Oder sie werden durch konkurrierende und günstigere Alternativprodukte torpediert.

Kettler: Run 10 Air
Laufräder sind nicht mehr wegzudenken aus Freizeitsortimenten. Vor allem Im Frühjahr sind sie ein sinnvoller Bestandteil des Sortiments. (Bild: Run 10 Air von Kettler)

Ein Laden mit Konzept ist meist besser als ein Trendshop

Einer der gravierendsten Aspekte beim Handel mit wechselnden Trendsortimenten ist jedoch das Profil des eigenen Ladens: Klar - man nimmt dieses Geschäft gerne mit. Doch passen sie zur Ausrichtung des Ladengeschäftes? Erwartet die Kundschaft solche Aktionsware von diesem Geschäft? Und trägt das Saison-Sortiment zum schlüssigen Auftritt des Unternehmens bei?

Um die Profilschärfe des Geschäftes zu wahren, sollte der Produkt-Mix stimmen. Zwischen erwarteten Trendartikeln einerseits, einer aussagekräftigen und schlüssigen Basis an Dauersortimenten, aber auch überraschenden Neuheiten auf der anderen Seite.

Den Kunden immer überraschen

Rote Lola von BRIO
Klassiker von BRIO: Die batteriebetriebene Schienen- oder Schiebelok "Rote Lola"

So decken Sie die Belange eines breiten Kundenspektrums ab, bleiben frisch und überraschend - und schaffen sich ein Image, für das Sie stehen. Mit einem Ladenkonzept und durchdachtem Sortiment, das Ihr Kunde gewohnt ist und erwartet. Und mit überraschenden Veränderungen, die Anreiz für Kunden sind, wieder zu Ihnen zu kommen und sich erneut begeistern zu lassen.

Das impulsgetriebene und oft auch schwierig zu kalkulierende Saisongeschäft können Sie so übers Jahr hinweg mit einem stimmigen Dauersortiment nivellieren, und damit das Image Ihres Ladengeschäftes prägen. Mit einem starken und aussagekräftigen Basissortiment, also Klassikern, Basics und Evergreens als Umsatzgrundlage, lassen sich dann auch mutigere Versuche bei Neuheiten und ungewohnteren Sortimenten wagen, die aus der Masse herausstechen.

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