Spielwarenmesse: Trends beim Design von Babyspielzeug

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Mutter spielt mit ihrem Baby auf dem Boden
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Trends beim Design von Babyspielzeug

von Maria Costa

Die Entwicklung von Spielwaren, die auf junge Familien mit Kleinkindern abzielen, wird von zwei Haupttrends beeinflusst: zum einen konzipieren die Designer Features, die die frühkindliche Entwicklung fördern sollen, und zum anderen wird viel Wert auf ästhetische Aspekte gelegt, damit das Design auch die Eltern anspricht.

Spielen als wichtiger Aspekt der kindlichen Entwicklung

Junge Eltern sind sich mehr denn je bewusst, welche Entwicklungsmöglichkeiten das Spielen mit sich bringt, und das schon von der Geburt an. Die meisten frischgebackenen Eltern haben bereits unmittelbar nach der Geburt ihres Kindes einiges an Spielzeug parat und sind ganz heiß darauf, dieses so früh wie möglich zum Einsatz zu bringen!

Die Eltern von heute wissen genau, welche Merkmale bei Kinderspielwaren nicht fehlen dürfen. Sie sollten bei allen Gelegenheiten einsatzbar sein, sei es beim Baden, Essen oder anderen alltäglichen Abläufen. Eltern schätzen vor allem Spielwaren, die die Alltagsroutine abwechslungsreich und angenehm gestalten und gleichzeitig die Entwicklung des Kindes fördern.

Ein Spielzeug, welches diesen Trend besonders gut umsetzt, ist das Kangy Kangaroo Changing Time Toy von Tiny Love. Es ist das erste Spielzeug, das man an einen Wickeltisch andocken kann – dadurch wird das Windelwechseln für die Eltern zum Kinderspiel. Außerdem vermarktet Tiny Love seine Babyprodukte in einer Art und Weise, die Eltern effektiv anspricht. Die kindliche Entwicklung wird dabei in „7 Entwicklungswunder“ unterteilt: Wahrnehmung, Sinne, Sprache und Kommunikation, Fantasie und Kreativität, EQ, Grobmotorik, und Feinmotorik.

Tiny Love Kangy Kangaroo Changing Time Toy

Ästhetisches Design spielt bei Babyspielzeug eine wichtige Rolle

Eltern zeigen großes Interesse an Babyspielzeug, das von den ästhetischen Trends aus anderen designanspruchsvollen Bereichen inspiriert ist. Spielzeughersteller, die diese Zielgruppe ansprechen wollen, sollten die entsprechenden Trends nutzen, damit einzigartige Produkte entstehen können, wie beispielsweise die Kollektion Tiamo von Little Dutch oder die Marke B Toys von Battat, die Go GaGa-Reihe von Infantino oder die wunderbare Boutique Collection von Ingenuity.

Textilbuch, Kollektion Tiamo von Little Dutch
Textilbuch, Kollektion Tiamo von Little Dutch
Babywippe, Boutique Collection von Ingenuity
Babywippe, Boutique Collection von Ingenuity

Dieses Phänomen hat sogar dazu geführt, dass Firmen aus der Mode- und Inneneinrichtungsbranche auf den Zug aufgesprungen sind und eigens von ihnen entwickelte Spielwaren unter ihrer eigenen Marke verkaufen. Mit von der Partie sind sowohl diverse bekannte Fashionmarken (wie Dior oder Bulgari) als auch Wohnkultur-Anbieter wie Zara Home, Habitat oder Kenay Home. Diese Firmen vermarkten eine Ästhetik, die einen bestimmten Lifestyle widerspiegelt, der mehr umfasst als nur Kleidung, Möbel oder Accessoires. Jetzt hat dieser Trend auch die Kinderzimmer erreicht.

Den Fokus auf die Bedürfnisse der Eltern legen

Das Entwickeln von Spielzeug für Kleinkinder ist heute noch viel mehr als früher ein Geschäft, in dem Trends aus den Bereichen Lifestyle und Kindererziehung verstanden und umgesetzt werden müssen. Die Bedeutung des Spielens und der kindlichen Entwicklung sowie die Rolle der Ästhetik sind Dinge, die beim Design von Babyspielwaren unbedingt beachtet werden müssen. Wenn diese beiden Faktoren berücksichtigt werden, stehen die Chancen gut, dass die vielschichtige neue Elterngeneration erfolgreich angesprochen werden kann.


Dieser Artikel stellt die Meinung des Autors dar und stimmt nicht notwendigerweise mit der Meinung der Spielwarenmesse eG überein.

 

Autor dieses Artikels:

Maria Costa, AIJU

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