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Die indische Regierung startet „Toycathon“

Das Land soll zu einem „globalen Zentrum für Spielzeug und Spiele“ werden

Die indische Regierung hat mit dem Start des „Toycathon“ neue Schritte unternommen, um das Land zu einer „globalen Drehscheibe für die Entwicklung und Herstellung von Spielzeug und Spielen“ zu machen.

Ein Hackathon für Studenten, Lehrer, Experten und Start-ups, um Ideen für die Entwicklung innovativer Spielzeuge und Spiele zu sammeln, ist der jüngste Versuch, „ein Ökosystem für die heimische Spielzeugindustrie und ihre lokalen Hersteller“ zu schaffen.

Indiens Spielzeugmarkt wird auf einen Wert von rund 1 Milliarde Dollar geschätzt, allerdings sind 80 Prozent der Spielzeuge auf dem Markt Importe. Die indische Regierung sucht nach Mitteln und Wegen, die Zahlen wieder ins Gleichgewicht zu bringen, um die lokalen Ressourcen und Fähigkeiten zu nutzen.

Durch die Initiative hofft die Regierung, die Entwicklung von Spielzeug und Spielen zu fördern, die auf der indischen Kultur basieren.

Der Toycathon basiert auf neun Themen - indische Kultur, Geschichte, Wissen über Indien, Lernen, Bildung und Erziehung, soziale und menschliche Werte, Berufe, Umwelt, Divyang, Fitness und Sport, kreatives und logisches Denken sowie die Wiederentdeckung traditionellen indischen Spielzeugs.

Der Start des Toycathon ist der jüngste Schritt, um die indische Spielzeugindustrie ins Rampenlicht zu rücken. Er folgt auf die Einführung einer speziellen Plattform auf Amazon Indien im letzten Jahr, die darauf abzielt, einheimische Spielzeugmarken und Kinderprodukte zu fördern.

Der „Made in India“-Spielzeugshop ermöglicht es Verkäufern aus 15 indischen Bundesstaaten, Tausende von Spielzeugen aus den Bereichen traditionelles Spielzeug, handgemachtes Spielzeug und Lernspielzeug zu präsentieren. Der Start steht im Einklang mit der Vision der indischen Regierung, das Potenzial von „Atmanirbhar Bharat“ (selbstbestimmtes Indien) zu verwirklichen.

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