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Wo wir Kinder waren

Roman spielt in der Puppenstadt Sonneberg

Es kommt nicht oft vor, dass ein Autorin für ihren Roman die Spielwarenbranche als Bühne wählt. Bei dem Roman „Wo wir Kinder waren“ von Kati Naumann ist das so. Im Klappentext heißt es:

„Eva, Iris und Jan sind Erben der ehemals prächtigen Spielzeugfabrik Langbein in Sonneberg. In der Kaiserzeit gegründet, befand sie sich in der Weimarer Republik auf ihrem Höhepunkt, überstand zwei Kriege, deutsche Teilung und Verstaatlichung, nur um nach der Wiedervereinigung kläglich unterzugehen. Nun ist von der ehrbaren Langbein-Tradition nichts mehr übrig. Streit und Verbitterung haben sich auf die Hinterbliebenen übertragen. Doch als bei einer Internetauktion eine der seltenen Langbein-Puppen auftaucht – sorgfältig genäht und von ihrem Großvater persönlich bemalt –, rückt die verblasste Vergangenheit wieder heran und wirft unzählige Fragen auf: nach Schuld und Verlust, aber auch nach Hoffnung und Neubeginn. Eine mitreißende Familiengeschichte über ein fast vergessenes Handwerk .“

Viele, die etwas von Literatur verstehen, loben den Roman, so zum Beispiel Galore.de (10.2.2021): „So macht die Verbindung aus mitreißender Familiensaga und historischem Zeugnis für eine vergessene Stadt ‚Wo wir Kinder waren‘ zu einem unbedingt empfehlenswerten Lesevergnügen.“

Kati Naumann wurde 1963 in Leipzig geboren. In Sonneberg, im ehemaligen Sperrgebiet im Thüringer Wald, verbrachte sie einen Großteil ihrer Kindheit. Die studierte Museologin schrieb bereits mehrere Romane sowie Songtexte für verschiedene Künstler und das Libretto zu dem Musical Elixier (Musik von Tobias Künzel). Sie verfasste Drehbücher für Kindersendungen und entwickelte mehrere Hörspiel- und Buchreihen für Kinder. Kati Naumann lebt mit ihrer Familie in Leipzig und London.

Verlag: HarperCollins
Genre: Romane & Erzählungen / Historische Romane
Seitenzahl: 416
Ersterscheinung: 26.1.2021
ISBN: 9783749900008