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Presseinformationen der Spielwarenmesse®

Toys go green – natürlich spielen! Spielwarenmesse 2011 setzt mit Sonderthema grüne Impulse

• Prof. Dr. Nicole Koschate der Universität Erlangen-Nürnberg stellt Konsumenten- und Händlerstudie zu nachhaltigen Spielwaren vor

• TÜV Rheinland Group steht auf der Themenfläche Toys go green als Ansprechpartner für Fragen zur Nachhaltigkeit zur Verfügung.

Die Spielwarenmesse International Toy Fair Nürnberg spürt vom 3. bis 8. Februar 2011 die grünen Entwicklungen in der Spielwarenbranche auf. Mit dem Sonderthema Toys go green – natürlich spielen! bietet die Spielwarenmesse eG Händlern und Herstellern im Eingang Mitte des Messezentrums ein facettenreiches Wissensangebot zu nachhaltigen Spielwaren. Sie stellt auf Themeninseln die Ergebnisse der Studie zu nachhaltigen Spielwaren und Beispiel gebende Produkte von 59 Ausstellern vor. Diese zeigen entweder den Einsatz von ökologischen Materialien,und umweltschonende Verpackungen oder Spielideen, die bei Kindern das Umweltbewusstsein fördern. Die Teilnehmer präsentieren von Donnerstag bis Sonntag ab 10 Uhr, Freitag ab 12.55 Uhr im neuen Eingang Mitte live ihre nachhaltigen Spielwaren. Die TÜV Rheinland Group unterstützt die Spielwarenmesse eG fachlich bei der Durchführung von Toys go green – natürlich spielen! Vor Ort beraten Ansprechpartner der TÜV Rheinland Group umfassend zu ökologischen Aspekten und umweltverträglichen Standards

Das Thema Nachhaltigkeit ist auch Schwerpunkt bei weiteren ToyKnowHow-Veranstaltungen der Spielwarenmesse eG. Der 2. Internationale Spielwarenkongress am 08.02.2011 geht mit Vorträgen auf „Nachhaltigkeit – Lernen von der grünen Revolution“ ein. Das Toy Business Forum im InnovationCenter in Halle 4 greift „Toys go green - der Megatrend für Hersteller und Handel“ am Samstag 05.02.2011 als Tagesthema auf. Dort präsentiert Prof. Dr. Nicole Koschate, GfK-Lehrstuhl für Marketing Intelligence der Friedrich-Alexander Universität Erlangen-Nürnberg um 13 Uhr die Ergebnisse der Studie Toys go green – Nachhaltigkeit bei Spielwaren.

Studie Toys go green – Nachhaltigkeit bei Spielwaren
Prof. Dr. Koschate leitete die wissenschaftliche Studie Toys go green im Auftrag der Spielwarenmesse eG. 450 Konsumenten gaben in einer persönlichen Befragung im November 2010 Auskunft über ihr Verständnis von Nachhaltigkeit, ihr Einkaufs- und Informationsverhalten und die Einschätzung der künftigen Entwicklung dieses Segments. In einer Gegenüberstellung analysiert die Studie die Erfahrungswerte und das Orderverhalten  von 150 Händlern mit Spielwaren im Sortiment.

Nachhaltigkeit aus Konsumentensicht
Die Befragung zeigt deutlich, dass Konsumenten den Begriff Nachhaltigkeit bei Spielwaren ganz unterschiedlich auffassen. Während 54 Prozent der Käufer natürliche und nachwachsende Rohstoffe sowie ökologische Herstellungsprozesse mit Nachhaltigkeit verbinden, sehen 44 Prozent darin die Langlebigkeit der Produkte und weitere 21 Prozent den pädagogischen Spielwert. Deutlich zeichnet sich ab, dass Verbrauchern Nachhaltigkeit beim Kauf von Spielwaren wichtig ist, nur bei Lebensmitteln legen sie noch mehr Wert darauf. In der Frage, welche Materialien die Käufer als nachhaltig empfinden, sind sich 89 Prozent der Befragten einig, dass Holz ganz vorne liegt. Baumwolle sehen 22 Prozent als nachhaltig an und jeweils 13 Prozent Papier beziehungsweise recyclebaren Kunststoff.

Nachhaltigkeit aus Händlersicht
Insgesamt führen 98 Prozent der Händler nachhaltige Spielwaren im Sortiment. Insbesondere für Fachgeschäfte ist dieses Segment attraktiv, da 61 Prozent der Konsumenten angeben, diese Produkte vor allem im Fachhandel zu kaufen. Nur 15 Prozent erwerben nachhaltige Spielwaren im Internet. Was Händler völlig anders einschätzen als die Konsumenten, ist die Preisbereitschaft für nachhaltige Produkte. Händler meinen, dass nur 35 Prozent einen Aufpreis von 10 Prozent in Kauf nehmen würden. Doch 65 Prozent der Konsumenten sind bereit, mindestens 10 Prozent mehr zu bezahlen. Für Händler, von denen mehr als die Hälfte davon ausgeht, dass die Nachfrage nach nachhaltigen Spielwaren in Zukunft ansteigt, ist das eine Information mit Umsatzpotenzial. Die Ergebnisse der Studie liegen als Wissensbroschüre „Mit nachhaltigen Spielwaren auf Erfolgskurs“ bei den Themeninseln aus und sind unter www.toysgogreen.de abrufbar.

27.01.2011 – km

 

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