Black Friday 2026: Über 70 Prozent der Deutschen möchten teilnehmen
Am Black Friday 2026 wollen so viele Verbraucher teilnehmen wie noch nie. Das zeigt eine aktuelle Umfrage der Preisvergleichsplattform idealo. Fast drei Viertel der Befragten (73 Prozent) planen in diesem Jahr einen Einkauf am Black Friday – 2025 waren es noch 65 Prozent. Zugleich steigt das durchschnittlich eingeplante Maximalbudget auf 328 Euro (2025: 296 Euro). 80 Prozent sagen, dass Rabattaktionen wie der Black Friday für sie aufgrund gestiegener Preise wichtiger geworden sind.
Großes Interesse am Black Friday
Verkaufsaktionen gehören für viele Verbraucher fest zum Einkaufsjahr. Insgesamt planen 87 Prozent, mindestens eines der abgefragten Shoppingevents zu nutzen. An erster Stelle steht der Black Friday: 73 Prozent wollen in diesem Jahr teilnehmen – ein neuer Höchstwert. Mit deutlichem Abstand folgen der Prime Day mit 39 Prozent und der Cyber Monday mit 31 Prozent. Am Singles’ Day beabsichtigen 16 Prozent teilzunehmen.
Durchschnittliches Budget steigt
Für ihre Black-Friday-Einkäufe planen die Befragten in diesem Jahr im Durchschnitt ein Budget von bis zu 328 Euro ein – 32 Euro beziehungsweise rund elf Prozent mehr als im Vorjahr (296 Euro). Wer bereits in den vergangenen Jahren am Black Friday eingekauft hat und dies auch 2026 vorhat (69 Prozent), rechnet mehrheitlich (65 Prozent) mit ähnlich hohen Ausgaben wie bisher. 26 Prozent planen, weniger auszugeben, zehn Prozent rechnen mit höheren Ausgaben. Wer mehr ausgeben möchte, begründet dies vor allem mit größeren oder mehr geplanten Anschaffungen (39 Prozent). 27 Prozent gehen davon aus, aufgrund des gestiegenen Preisniveaus auch für reduzierte Produkte mehr bezahlen zu müssen.
Rabatte werden wichtiger
Für viele Verbraucher gewinnen Rabattaktionen angesichts gestiegener Preise an Bedeutung: 80 Prozent sagen, dass Verkaufsevents wie der Black Friday für sie wichtiger geworden sind. Gleichzeitig fällt es 57 Prozent angesichts der Vielzahl an Angeboten schwer, die besten Schnäppchen zu finden. Auch das Misstrauen gegenüber Rabatten bleibt groß: 70 Prozent vermuten, dass Händler Preise vor dem Black Friday erhöhen, um anschließend größere Nachlässe ausweisen zu können.
Florian Kriegel, Preisexperte bei idealo, ordnet ein: „Black-Friday-Rabatte kritisch zu hinterfragen, ist grundsätzlich sinnvoll. Unsere Preisdaten liefern allerdings keine Anhaltspunkte für systematische Preiserhöhungen unmittelbar vor dem Aktionstag. Wer auf Nummer sicher gehen möchte, kann mithilfe der Preisentwicklungsübersicht bei idealo einsehen, ob der aktuelle Preis tatsächlich besonders günstig ist oder es vielleicht schon einmal ein besseres Angebot gab.“
Trotz Skepsis überwiegt für die Mehrheit der praktische Nutzen: 81 Prozent sehen im Black Friday eine Möglichkeit, ohnehin benötigte Produkte günstiger zu kaufen. Für 84 Prozent bietet der Aktionstag eine gute Gelegenheit, frühzeitig Weihnachtsgeschenke zu besorgen.
Vom Event zur Schnäppchensaison
Bei vielen Händlern starten die Black-Friday-Angebote bereits Anfang November – so wird nahezu der gesamte Monat zum Aktionszeitraum. 32 Prozent sehen dadurch mehr Möglichkeiten, ein gutes Angebot zu finden. Gleichzeitig fällt es 27 Prozent schwerer einzuschätzen, wann ein Angebot tatsächlich gut ist. Für 23 Prozent verliert der Black Friday durch die längere Rabattphase seinen besonderen Eventcharakter.