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EU-Zollkontrollaktion: E-Commerce-Waren aus Drittländern entsprechen selten Standards

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Die Ergebnisse einer aktuellen, EU-weiten großangelegten Zollkontrollaktion in Zusammenarbeit mit den Marktüberwachungsbehörden in einem vorrangigen Kontrollgebiet zeigen, dass die meisten Waren, die direkt aus Drittländern an EU-Verbraucher versendet werden, nicht den EU-Produktvorschriften und Sicherheitsstandards entsprechen. Bei der Überprüfung von 20.000 Spielzeugen und kleinen Elektronikartikeln stellte sich heraus, dass mehr als die Hälfte davon nicht den EU-Produktnormen entsprach. Eine Auswahl dieser Produkte wurde zudem im Labor auf ihre Sicherheit getestet. 84 Prozent der getesteten Produkte wurden als gefährlich eingestuft. 

Zollkontrollen zur Produktkonformität nehmen jährlich zu 

Immer mehr Produkte werden vom Zoll angehalten und letztendlich vom EU-Markt ausgeschlossen, weil sie nicht den EU-Vorschriften entsprechen oder als gefährlich eingestuft werden. EU-weit wurden 2024 durchschnittlich 13 Artikel pro Million freigegebener Produkte vom Zoll aufgrund von Nichtkonformität oder erheblichen Risiken zurückgewiesen. Das Wachstum der E-Commerce-bedingten Importe übersteigt jedoch die Geschwindigkeit, mit der Kontrollmaßnahmen umgesetzt werden können. Im Jahr 2025 machen Kleinsendungen 97 Prozent aller Sendungen aus. Mit herkömmlichen Methoden kann der Zoll diese nicht ausreichend kontrollieren.

Einheitlicher Zoll von drei Euro pro Artikel 

Die EU hat bereits Maßnahmen ergriffen, um den E-Commerce-Import besser zu kontrollieren und gleiche Wettbewerbsbedingungen mit traditionellen EU-Händlern zu gewährleisten. Die Mitgliedstaaten einigten sich darauf, die Zollbefreiung für Pakete unter 150 Euro abzuschaffen und durch einen einheitlichen Zoll von 3 Euro pro Artikel ab dem 1. Juli 2026 zu ersetzen. Die EU-Zollreform macht Online-Plattformen und -Händler zu Schlüsselfiguren, die sicherstellen, dass online in die EU verkaufte Waren allen Zollbestimmungen entsprechen. Dies stellt eine grundlegende Abkehr vom bisherigen Zollsystem dar, das die Verantwortung den einzelnen Verbrauchern und Transportunternehmen überträgt. Da Online-Plattformen und -Händler nun als offizielle Importeure fungieren, können EU-Verbraucher darauf vertrauen, dass alle Steuern und Abgaben entrichtet wurden und ihre Einkäufe sicher sind und den EU-Umwelt-, Sicherheits- und Ethikstandards entsprechen.

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