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Mattel präsentiert erste Barbie-Puppe mit Autismus

Mattel stellt die erste Barbie-Puppe mit Autismus vor. Die Entwicklung erfolgte in enger Zusammenarbeit mit dem Autistic Self Advocacy Network (ASAN), um die Erfahrungen von Menschen im Autismus-Spektrum authentisch widerzuspiegeln. Diese neue Fashionista-Puppe lädt Kinder dazu ein, sich selbst in Barbie wiederzufinden und inspiriert zu fantasievollem Spiel, das die eigene Lebenswelt erweitert. Die Entwicklung dauerte über 18 Monate und erfolgte in Partnerschaft mit Asan – einer gemeinnützigen Organisation für die Rechte von Menschen mit Autismus, die von und für Autisten geführt wird. 

Die Puppe ergänzt die Barbie Fashionistas Kollektion, die bereits die größte Vielfalt an Hauttönen, Haarstrukturen, Körpertypen sowie medizinischen Bedingungen und Behinderungen bietet. „Seit Jahrzehnten spiegelt Barbie die Welt wider, die Kinder sehen und von der sie träumen. Unsere erste autistische Barbie setzt diese Tradition fort“, sagt Jamie Cygielman, Global Head of Dolls bei Mattel. „Die Zusammenarbeit mit Asan hat uns geholfen, jedes Detail authentisch zu gestalten. Wir sind stolz, die Inklusion im Spielzeugregal weiter auszubauen.“ Die Barbie-Designteams haben bewusst Merkmale integriert, die Erfahrungen aus dem Autismus-Spektrum widerspiegeln.

Gemeinsam für mehr Sichtbarkeit 

Für den Launch in Deutschland arbeitet Mattel mit Rafaela Lisbeth Kiene zusammen. Sie ist selbst Autistin und setzt sich aktiv dafür ein, auf ihren Social-Media-Kanälen über neurodivergente Lebensrealitäten aufzuklären. Besonders wichtig dabei ist der Dialog mit Menschen aus der Community, der authentische Einblicke und Perspektiven ermöglicht und nochmals unterstreicht, wie bedeutend Repräsentation für Kinder ist. „Als autistische Frau und Sozialarbeiterin weiß ich, dass Autismus für viele Menschen als Einschränkung wahrgenommen wird. Viele Barrieren entstehen dabei erst durch eine Umwelt, die auf unterschiedliche Wahrnehmungen nicht eingestellt ist. Repräsentation im Kinderzimmer kann helfen, für diese Realität früher eine Sprache zu finden und Verständnis zu fördern."

Die Fashionistas-Kollektion umfasst inzwischen über 175 Looks und steht für Vielfalt und Inklusion. Studien der Cardiff University zeigen, dass Puppenspiel Empathie und soziale Fähigkeiten fördert – auch bei neurodivergenten Kindern. Mit der neuen Autistischen Barbie setzt Mattel ein klares Zeichen: Jedes Kind soll sich in Barbie wiederfinden können.

Die Barbie-Puppe mit Autismus ist ab 12. Januar 2026 im Mattel Shop und bei weiteren deutschen Händlern erhältlich. 

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