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Playmobil Stiftung Kinderförderung unterstützt UNICEF-Programm

Die Stiftung Kinderförderung von Playmobil startet gemeinsam mit dem UN-Kinderhilfswerk UNICEF ein groß angelegtes Förderprojekt, das benachteiligten Kindern in Nord-Mazedonien und Serbien bessere Entwicklungschancen in den ersten Lebensjahren eröffnet. Über einen Zeitraum von drei Jahren stellt die Stiftung rund 883.500 Euro sowie Playmobil-Spielmaterial im Wert von etwa 252.000 Euro zur Verfügung. Die Projektlaufzeit begann am 1. September 2025 und endet am 31. August 2028. Erste Mittel und Materialien wurden bereitgestellt. 
"Mit unserer breit angelegten Unterstützung möchten wir Kindern die Chance geben, von Anfang an in einer förderlichen und spielerischen Umgebung aufzuwachsen. Bildung beginnt im Spiel - und wir sind stolz, gemeinsam mit UNICEF einen nachhaltigen Beitrag zu leisten", erklärt Florian Löffler, Vorstand der Stiftung Kinderförderung von Playmobil.

Die ersten fünf Lebensjahre sind entscheidend für die körperliche, geistige und emotionale Entwicklung von Kindern. In dieser Phase werden die Grundlagen für ihre kognitiven, sozialen und kreativen Fähigkeiten gelegt. Doch in Nord-Mazedonien und Serbien fehlt vielen Kindern aus benachteiligten Familien der Zugang zu frühkindlicher Förderung. Das gemeinsame Projekt setzt genau hier an: Es schafft neue Spielmöglichkeiten, stärkt Eltern und Erziehende und integriert spielbasierte Lernansätze in Kindergärten und Gemeinden. Ziel ist es, jedem Kind – unabhängig von Herkunft und Lebensumständen – die Chance auf eine förderliche und spielerische Umgebung zu geben.

Hilfestellung über UNICEF Bebbo-App 

Im Rahmen des Projekts werden Fachkräfte für Hausbesuche, Gesundheitspersonal und Erzieher und Erzieherinnen geschult, um Eltern bei der spielerischen Förderung ihrer Kinder zu unterstützen. Dazu erhalten Familien über die Bebbo-App von UNICEF zusätzlich digitale Hilfestellungen und praktische Tipps für den Alltag. Die App soll im Laufe des Projekts stetig weiterentwickelt werden.

Darüber hinaus werden mehr als 20.000 Playmobil-Spielesets in Kindergärten und Familien eingesetzt, um spielerisches Lernen zu fördern und Themen wie Umweltbewusstsein, Recycling und gesunde Ernährung kindgerecht zu vermitteln.

Andrea Möhringer, Vorständin der Stiftung Kinderförderung von Playmobil, unterstreicht die Bedeutung des Projekts: "Wir schaffen nicht nur Spielräume, sondern Perspektiven für eine ganze Generation." UNICEF Deutschland Geschäftsführer Christian Schneider ergänzt: "Die Partnerschaft mit der Stiftung Kinderförderung von Playmobil ist ein starkes Signal für die essenzielle Bedeutung der frühen Kindheit. Wir bedanken uns für die großzügige Unterstützung, die es UNICEF ermöglicht, tausenden benachteiligten Kindern und Familien die Chance auf eine bessere Zukunft zu geben."

Wie wichtig das Projekt ist, zeigt die Statistik: In Nord-Mazedonien spielen nur 32 Prozent der Väter regelmäßig mit ihren Kleinkindern, in Roma-Gemeinschaften sogar nur 14 Prozent. In Serbien liegen Kinder aus den ärmsten Familien in ihrer Entwicklung bis zu acht Monate hinter Gleichaltrigen aus wohlhabenderen Haushalten. Hinzu kommt ein Mangel an geschulten Fachkräften, die Familien im häuslichen Umfeld unterstützen können. Das Projekt setzt auf einen integrierten Ansatz, der diese Lücken schließt.

http://www.kinderstiftung-playmobil.de