Simba Dickie Group bilanziert: Umsatzsteigerungen in Europa
Im Jahr 2025 war die Umsatzentwicklung der Simba Dickie Group von einem anspruchsvollen Marktumfeld geprägt, in dem sich wirtschaftliche Rahmenbedingungen, sinkende Geburtenraten und Veränderungen im klassischen Spielwarenmarkt spürbar bemerkbar machten. Darüber hinaus wirkten sich die verschärften US-Zollmaßnahmen, insbesondere auf in China produzierte und in die USA importierte Waren, nachteilig auf die Umsätze der Firmengruppe in den USA aus. „In diesem herausfordernden Umfeld“, so berichtet Moritz Duschl, CFO der internationalen Firmengruppe, „erzielte die Simba Dickie Group einen konsolidierten Gesamtumsatz von 690,8 Millionen Euro.“
Rückgang durch Abwertung des US-Dollar
„Im Vergleich zum Vorjahr, in dem der konsolidierte Gesamtumsatz 711,7 Millionen Euro betrug“, erläutert Moritz Duschl, „bedeutet dies einen Rückgang von 2,9 Prozent. Der Rückgang kommt primär durch die Abwertung des US-Dollar zustande, währungsbereinigt liegen wir auf Vorjahresniveau. Angesichts der stark schwankenden US-Zölle, die zeitweise deutlich über 100 Prozent lagen, ist die Umsatzentwicklung insgesamt als zufriedenstellend zu bewerten. Die Umsatzsteigerungen in Europa trugen maßgeblich dazu bei, die Rückgänge in den USA weitgehend auszugleichen.“
Der größte Umsatzanteil entfiel nach wie vor auf Europa mit 77,0 Prozent des Gesamtumsatzes, wobei der Umsatz von 509,9 Millionen Euro auf 526,6 Millionen Euro um 3,3 Prozent gesteigert werden konnte. In Deutschland wurde ein Umsatz von 170,5 Millionen Euro erzielt. Im Vorjahreszeitraum betrug der Umsatz 171,8 Millionen Euro. Der Umsatz blieb somit auf dem Niveau des Vorjahres. „Im Rest der Welt“, so Moritz Duschl weiter,“ ging der Umsatz insbesondere aufgrund der Auswirkungen der US-Zollpolitik und der Schwäche des US-Dollars um 18,6 Prozent von 201,8 Millionen Euro auf 164,3 Millionen Euro zurück.“
Mitarbeiter
Ende 2025 waren bei der Simba Dickie Group weltweit 2.400 Mitarbeiter beschäftigt. Im Vorjahr beschäftigte die Simba Dickie Group 2.600 Mitarbeiter. Der Hauptgrund für den Rückgang liegt im Verkauf der Firma Heros GmbH & Co. KG, bei der zirka 100 Mitarbeiter beschäftigt waren. Darüber hinaus wurden insbesondere die Produktions- und Lagerkapazitäten an die aktuellen wirtschaftlichen Rahmenbedingungen angepasst. In Deutschland waren Ende 2025 660 Mitarbeiter beschäftigt, das entspricht zirka 30 Prozent der Gesamtbelegschaft.
Ertrags-/Finanzsituation
„Die Ertrags- und Finanzsituation der Simba Dickie Group hat sich im Vergleich zum Vorjahr trotz der Situation in den USA positiv entwickelt“, fasst Moritz Duschl zusammen. „Sie ist weiterhin als gut und sehr solide zu bezeichnen.“
Investitionen
Das Gesamtinvestitionsvolumen der Simba Dickie Group belief sich im Jahr 2025 auf eine Größenordnung von 25 Millionen Euro. Die Schwerpunkte lagen dabei auf der Erstellung von Formen und Werkzeugen, auf Investitionen in Gebäude sowie auf Investitionen in Maschinen und maschinelle Einrichtungen. Für 2026 ist ein Investitionsvolumen ohne Akquisitionen auf gleichem Niveau vorgesehen, wovon etwa 20 Prozent in Deutschland geplant sind.
Prognose für 2026
Für 2026 plant die Simba Dickie Group trotz globaler Herausforderungen und unter der Annahme stabilerer US-Zölle einen konsolidierten Gesamtumsatz in Höhe von 720,3 Millionen Euro und damit, den Umsatz um 4,3 Prozent zu steigern.