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Social-Media-Posts per KI: Jeder zweite Verbraucher ist dafür offen

Unternehmen, die heute nicht in den sozialen Medien präsent sind, riskieren, von Kunden übersehen zu werden: 59,2 Prozent der befragten Verbraucher suchen mindestens einmal pro Monat im Netz nach Anbietern, 27 Prozent sogar wöchentlich. Um die Aufmerksamkeit potenzieller Konsumenten auf sich zu ziehen, reicht es dabei nicht mehr aus, die Produkte oder Dienstleistungen auf der Webseite zu präsentieren, vielmehr müssen Unternehmen ihre digitale Sichtbarkeit auch in den sozialen Netzwerken erhöhen. Laut Umfrage erwarten 35 Prozent der Befragten regelmäßig Social-Media-Posts von Unternehmen. Besonders ausgeprägt ist dieser Wunsch mit 66,4 Prozent bei jüngeren Verbrauchern zwischen 18 und 29 Jahren.

Mehr Vertrauen in KI-generierte Posts 

Nicht nur auf die Häufigkeit der Social-Media-Beiträge reagieren die Befragten aufgeschlossen, sondern auch auf den Einsatz von künstlicher Intelligenz: Bei der Erstellung von Social-Media-Inhalten stellt KI für den Großteil der Verbraucher kein Hindernis dar. So macht es für 53,4 Prozent der Befragten keinen Unterschied, ob ein Beitrag mit Unterstützung von KI generiert wurde oder nicht.

Ähnlich sieht es aus, wenn Unternehmen offen kommunizieren, dass ihre Social-Media-Beiträge mithilfe von KI erstellt worden sind: 56,5 Prozent der Verbraucher geben an, dass es ihnen nicht wichtig ist, ob ein Unternehmen seine KI‑basierten Posts thematisiert oder nicht. Auffällig ist, dass vor allem Menschen ab 40 Jahren wenig Wert auf diese Unterscheidung legen. Stattdessen achten sie auf nutzbare Inhalte, die zuverlässig über Neuigkeiten berichten. Auch die Ortsgröße scheint Einfluss auf die Akzeptanz gegenüber KI zu haben: Anders als in kleinen Orten bewerten in Städten mit mehr als 100.000 Einwohnern 28,2 Prozent der Befragten den Einsatz von künstlicher Intelligenz positiv.

Unternehmen müssen Präsenz zeigen

Die Studie verdeutlicht, dass Verbraucher von lokalen Unternehmen nicht nur Präsenz in den sozialen Medien erwarten, sondern zunehmend auch akzeptieren, wenn die Inhalte mit Unterstützung von KI entstehen. Entscheidend sind Qualität, Professionalität und Frequenz, jedoch weniger die Art der Umsetzung. Insbesondere jüngere Verbraucher reagieren sensibel auf fehlende Angebote in den sozialen Medien. Für ein Drittel der 18- bis 29-Jährigen ist digitale Unsichtbarkeit ein größeres Problem als der Einsatz von KI in Social-Media-Posts.

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