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Paramount verklagt Warner Bros Discovery

Paramount Skydance (PSKY) verklagt den Medienkonzern Warner Bros. Discovery (WBD) vor einem Gericht des US-Bundesstaates Delaware. Hintergrund ist, dass PSKY den Gesamtkonzern WBD übernehmen möchte. Dessen Verwaltungsrat hat jedoch mit Netflix einen Verkaufsvertrag über Warner Bros. geschlossen und möchte Discovery als eigenständigen Betrieb weiterführen. Das Gebot Paramounts sei nicht nur zu gering, sondern auch zu unsicher.

Daher hat der WBD-Verwaltungsrat die Angebote PSKYs mehrfach abgewiesen. Das erzürnt PSKY-Chef David Ellison, Sohn des Oracle-Mitgründers Larry Ellison. Ellison Jr. versucht es nun mit der Brechstange. Einerseits droht er damit, andere Mitglieder für WBDs Verwaltungsrat zu nominieren. Erhält er dafür genügend Stimmen der WBD-Aktionäre, könnte er quasi mit seinen eigenen Leuten auf beiden Seiten des Verhandlungstisches „verhandeln”. Dann würde der neue Verwaltungsrat den WBD-Aktionären raten, ihre Aktien PSKY anzudienen, nicht Netflix. Sollten die Aktionäre diesem Rat folgen, erhielte Netflix 2,8 Milliarden US-Dollar als Entschädigung für den Vertragsbruch.

Störfeuer mit Ansage 

Andererseits führt PSKY Klage gegen WBD am Delaware Court of Chancery. Laut einem Rundschreiben Ellison Jr.s wirft die noch nicht vorliegende Klage dem WBD Verwaltungsrat vor, seinen Aktionären nicht genügend Informationen gegeben zu haben. Damit könnten diese nicht ordentlich entscheiden, ob sie an Netflix oder Paramount (oder keinen der beiden) verkaufen möchten. Beispielsweise sei unklar, wie das Gremium den Konzernteil Discovery bewertet, der bei einem Verkauf an Netflix eigenständig bleiben soll, bei einem Verkauf an PSKY aber nicht.

Hinter der Klage dürfte das Ansinnen stecken, Zeit zu gewinnen und die Abstimmung der WBD-Aktionäre über den Verkauf hinauszuzögern. In der Zwischenzeit könnte PSKY versuchen, die Finanzierung für ein höheres Gebot abzusichern, um Netflix doch noch auszustechen.

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