Nach schwierigen Jahren hat sich Ebay in jüngster Zeit wieder etwas erholt, und der Aktienkurs stieg in den vergangenen zwölf Monaten um fast 50 Prozent. Der Umsatz wuchs 2025 um acht Prozent, im ersten Quartal dieses Jahres gab es ein weiteres Plus von 19 Prozent. Ebay hat sein Geschäft in den vergangenen Jahren verstärkt auf Kategorien wie Secondhand-Mode oder Produkte zum Sammeln wie Sammelkarten ausgerichtet. Im Februar hat das Unternehmen den Kauf von Depop angekündigt, einem Marktplatz für Secondhand-Mode. Der Preis lag bei 1,2 Milliarden Dollar. Im selben Monat gab Ebay aber auch den Abbau von 800 Arbeitsplätzen bekannt, was rund sechs Prozent der Belegschaft entspricht.
Zwischen Ebay und Gamestop gibt es einige Überschneidungen: Auch Gamestop will zum Beispiel das Geschäft mit Sammelkarten ausbauen. Das Unternehmen versuchte jetzt bei der Ankündigung des Kaufangebots, mögliche Verbundvorteile hervorzuheben. Es sagte, sein Ladennetz könne für Ebay nützlich sein und etwa für die Authentifizierung von Produkten eingesetzt werden. Gamestop stellte außerdem jährliche Einsparungen von zwei Milliarden Dollar in Aussicht.
Quelle: FAZ / Wall Street Journal