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Weltglückstag 2026: Deutsche glücklicher als im Vorjahr

Weltweit bezeichnen sich aktuell 74 Prozent der Befragten als glücklich. Im Vergleich zu 2011 ist das Glücksniveau jedoch niedriger: In 15 der 20 Länder, die bereits damals untersucht wurden, ist der Anteil der Glücklichen heute geringer.

  • Nur in Spanien, Argentinien, Ungarn, Mexiko und Brasilien ist der Anteil der Glücklichen seit 2011 gestiegen. Das stärkste Minus verzeichnet die Türkei (-30 pp).
  • Im Jahr 2026 verzeichnen Indonesien (86 %), die Niederlande (84 %) und Mexiko (83 %) die höchsten Anteile glücklicher Menschen. Die niedrigsten Werte weisen Ungarn (54 %), Südkorea (57 %) und die Türkei (59 %) auf.

Je älter und reicher, desto glücklicher – ein globaler Blick

Weltweit unterscheidet sich das Glücksempfinden je nach Alter und Einkommenslage:

  • Im globalen Durchschnitt der 29 untersuchten Länder sinkt der Anteil der Glücklichen mit zunehmendem Alter und erreicht in der Altersgruppe der 50- bis 59-Jährigen mit 72 Prozent seinen Tiefpunkt. Danach steigt er wieder an: Bei den über 70-Jährigen bezeichnen sich 82 Prozent als glücklich – der höchste Wert aller Altersgruppen.
  • Auch nach Haushaltseinkommen zeigen sich Unterschiede im Glücksempfinden: In Haushalten mit niedrigem Einkommen bezeichnen sich weltweit 67 Prozent der Befragten als glücklich, in Haushalten mit mittlerem Einkommen sind es 76 Prozent und in Haushalten mit hohem Einkommen 79 Prozent.

Die größten Treiber und Bremser des Glücks

In Deutschland werden das Gefühl, wertgeschätzt oder geliebt zu werden (40 %), Familie und Kinder (35 %) sowie körperliche Gesundheit und Wohlbefinden (27 %) als die wichtigsten Glücksfaktoren angesehen. Als stärkste Auslöser für Unglück nennen die Deutschen vor allem die eigene finanzielle Situation (57 %) sowie die psychische (33 %) und die körperliche Gesundheit (32 %).

  • Weltweit gilt ebenfalls die eigene finanzielle Situation als wichtigster Unglückstreiber (57 %). Eine Ausnahme bilden die Niederlande: Dort steht die psychische Gesundheit an erster Stelle, die Finanzen an zweiter.

Für 20 Prozent der Bundesbürger ist die allgemeine wirtschaftliche Lage in Deutschland ein Grund für Unzufriedenheit. Zugleich wird sie – wie in den meisten anderen befragten Ländern auch – besser bewertet als im Vorjahr. 32 Prozent stufen die wirtschaftliche Situation in Deutschland aktuell als gut ein, sechs Prozentpunkte mehr als 2025.

Der Ipsos Happiness-Index