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Deutschland bei Rahmenbedingungen für Spiele-Entwicklung deutlich abgehängt

Der zweite Förderantragsstopp hat die Frage aufgeworfen, wie Deutschland bei den Rahmenbedingungen für die Spiele-Entwicklung im internationalen Vergleich dasteht. Sind die von der Bundesregierung im Koalitionsvertrag und in der Games-Strategie selbstgesteckten Ziele, den Games-Standort zu stärken und Deutschland im internationalen Wettbewerb zu etablieren, mit den aktuellen Rahmenbedingungen realistisch zu erreichen? Um diese Fragen zu beantworten, hat der game - Verband die Studie "Die deutsche Games-Förderung im internationalen Vergleich" in Auftrag gegeben. Die Untersuchung wurde von Nordicity (Kanada) in Zusammenarbeit mit Goldmedia (Deutschland) in Kooperation mit Games Germany, dem Verbund der Länderförderer und Ländernetzwerke erstellt. Die Studie zeigt auf: Aktuell gibt es große Unterschiede zwischen Deutschland und den internationalen Top-Standorten bei den Games-Förderprogrammen. 

Deutlicher Weckruf: Spiele-Entwicklung nicht konkurrenzfähig

Die Rahmenbedingungen für die Spiele-Entwicklung in Deutschland sind international nicht konkurrenzfähig. Die Bundesregierung wird ihre selbstgesteckten Ziele, Deutschland zu einem Leitmarkt zu entwickeln, nicht erreichen können, wenn sie sich nicht stärker an internationalen Standards orientiert. Welche das sind, zeigt die Studie nun schwarz auf weiß", sagt Felix Falk, Geschäftsführer des game - Verband. "Es muss der Anspruch Deutschlands sein, auf einem der dynamischsten und größten Medienmärkte der Welt nicht nur zuzuschauen, sondern mitzuspielen. Dafür braucht es kurzfristig für 2024 die Erhöhung der Fördermittel auf 125 Millionen Euro, um den aktuellen Förderantragsstopp wieder aufheben zu können. Außerdem braucht es zusätzlich eine steuerliche Förderung wie sie laut der vorliegenden Studie an nahezu allen erfolgreichen Games-Standorten längst Standard ist."

Zur Pressemitteilung: https://www.presseportal.de/pm/64382/5622571

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